Der CEO von Strike, Jack Mallers, argumentiert, dass die jüngsten Preisbewegungen von Bitcoin eine bereits im Gange befindliche globale Liquiditätskrise widerspiegeln und ruft das klassische Axiom des distressed-selling in Erinnerung: "Man verkauft, was man kann, nicht was man will." Diese Sichtweise deutet darauf hin, dass institutionelle und makroökonomische Akteure Bitcoin liquidieren, nicht weil sie aus dem Vermögenswert aussteigen wollen, sondern weil es einer der wenigen liquiden Märkte ist, die verfügbar sind, wenn der Kreditmarkt sich verengt und Margin Calls in Kraft treten.
Warum es wichtig ist
Mallers ist nicht der Erste, der diese These auf Bitcoin anwendet, aber sein Timing hat Gewicht. Das Argument verwandelt den Rückgang von Bitcoin von einer sentimentalen Geschichte aus der Krypto-Welt in ein makroökonomisches Liquiditätssignal — dasselbe Muster, das Gold, Aktien und Rohstoffe während des COVID-Schocks im März 2020 und des Fed-Zinserhöhungszyklus 2022 gleichzeitig traf. Wenn die These zutrifft, ist der Verkaufsdruck mechanisch und vorübergehend, nicht eine strukturelle Ablehnung von Bitcoin als Vermögenswert.
Marktauswirkungen
Für Investoren ist die entscheidende Frage, ob Bitcoin als letzte Liquiditätsquelle verkauft wird oder ob es auf der Grundlage von Fundamentaldaten neu bewertet wird. Mallers' Einschätzung impliziert das Erstere — was historisch gesehen scharfe Erholungen vorausgegangen ist, sobald der Liquiditätsengpass gelöst ist. Händler werden die globalen M2-Erweiterungssignale, die Sprache der Fed-Pivotierung und die Daten zur Korrelation zwischen den Vermögenswerten beobachten, da dies die Indikatoren sind, die am wahrscheinlichsten diese Prognose bestätigen oder widerlegen.
Häufig gestellte Fragen
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Was bedeutet 'man verkauft, was man kann, nicht was man will' für Bitcoin-Investoren?
Es bedeutet, dass Investoren in einer Liquiditätskrise zuerst ihre liquidesten Vermögenswerte verkaufen — wie Bitcoin — nicht weil sie aussteigen wollen, sondern weil sie schnell Bargeld benötigen. Der Verkauf ist mechanisch und spiegelt nicht eine veränderte Überzeugung über den Vermögenswert wider.
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Wurde Bitcoin während früherer Liquiditätskrisen auf diese Weise verkauft?
Ja. Dasselbe Muster trat im März 2020 während des COVID-Schocks und 2022 während des aggressiven Zinserhöhungszyklus der Fed auf, bei dem es zu scharfen Rückgängen bei Bitcoin kam, gefolgt von Erholungen, sobald sich die Liquiditätsbedingungen verbesserten.
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Welche Marktsignale würden Mallers' These zur Liquiditätskrise bestätigen oder widerlegen?
Händler sollten die globalen M2-Geldmengen-Trends, die Sprache der Fed-Pivotierung und die Daten zur Korrelation zwischen den Vermögenswerten beobachten. Normalisierende Korrelationen und eine erweiterte Liquidität würden die These unterstützen; eine anhaltende Straffung würde sie in Frage stellen.
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