JPMorgan-CEO Jamie Dimon sagte, er sei mit dem Krypto-Clarity-Act „nicht zufrieden“, und richtete in einem Fox-Business-Interview am Dienstag einen persönlichen Angriff gegen Coinbase-Chef Brian Armstrong, den er als „Lügner“ bezeichnete. Der Schlagabtausch zeigt, wie gespalten die Branche beim Marktstrukturgesetz bleibt, das Washington durchzubringen versucht.
Warum es zählt
Der Clarity Act ist das Herzstück der Krypto-Bestrebungen zu definieren, welche Token als Wertpapiere gelten und welche unter die Aufsicht der CFTC fallen. Dimon ist seit Langem ein Skeptiker unregulierter Stablecoins, und seine breitere Kritik im Interview – Stablecoins könnten ohne bankgleiche Regeln zu einem „riesigen Problem“ werden – rückt die Stablecoin-Sonderregelung als den umstrittensten Teil des Pakets in den Vordergrund. Armstrong gehört zu den lautesten Fürsprechern des Gesetzes.
Marktauswirkungen
Ein öffentlicher Bruch zwischen JPMorgan und Coinbase auf dem Capitol Hill ist genau die Art von Uneinigkeit, die den Demokraten im Senat Raum gibt, das Gesetz weiter zu verzögern. Der Clarity Act bahnt sich ohnehin einen schmalen Weg; dass die lauteste TradFi-Bank und die größte US-Krypto-Börse in entgegengesetzte Richtungen ziehen, macht diesen Weg nicht leichter.
Source: [Jamie Dimon warns stablecoins could become 'huge problem,' calls for equal rules | Fox Business Video](https://www.foxbusiness.com/video/6396953484112)
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der Crypto Clarity Act?
Der Clarity Act ist das Marktstrukturgesetz, das festlegen soll, welche digitalen Token als Wertpapiere unter die SEC und welche unter die Aufsicht der CFTC fallen. Die Stablecoin-Regeln sind ein umstrittener Teil des Pakets.
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Warum nannte Jamie Dimon Brian Armstrong einen „Lügner“?
Dimon sagte, er sei mit dem Clarity Act „nicht zufrieden“, und griff Armstrong in einem Fox-Business-Interview am Dienstag persönlich an – damit vertiefte er den öffentlichen Bruch zwischen JPMorgan und Coinbase über die Ausgestaltung des Gesetzes.
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Was ist J.P. Morgans Haupteinwand gegen den Clarity Act?
Dimon argumentierte im selben Interview, Stablecoins könnten ohne bankgleiche Regeln zu einem „riesigen Problem“ werden, und rückte die Stablecoin-Sonderregelung als den umstrittensten Teil der Gesetzgebung in den Vordergrund.
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Lehnt JPMorgan Krypto grundsätzlich ab?
Nein. JPMorgan wickelt kryptobezogene Transaktionen ab und hat Blockchain-Infrastruktur einschließlich Onyx aufgebaut, doch Dimon ist seit Langem öffentlich skeptisch gegenüber unregulierten Stablecoins und Bitcoin als Anlageklasse.
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Wie wirkt sich dieser Streit auf die Chancen des Clarity Act im Kongress aus?
Ein öffentlicher Bruch zwischen der größten US-Kryptobörse und der größten US-Bank verschafft den Demokraten im Senat mehr Spielraum, das Gesetz zu verlangsamen. Die Gesetzgebung bahnte sich bereits einen engen Weg, bevor der Streit öffentlich wurde.