Die Prognosemarkt-Plattform Kalshi hat eine Bundesklage gegen Minnesota eingereicht, um ein neues Gesetz des Gouverneurs Tim Walz zu blockieren, das ab dem 1. August das Betreiben, Hosten oder Bewerben von Prognosemärkten kriminalisiert. Die Klage folgt eng auf einen Antrag der CFTC vom 19. Mai, der argumentierte, dass die Gesetzgebung verfassungswidrig Aktivitäten kriminalisiert, die bereits von Bundesbehörden reguliert werden.
Das zentrale rechtliche Argument von Kalshi stützt sich auf die Supremacy Clause: Das Commodity Exchange Act gewährt der CFTC die ausschließliche Zuständigkeit über Derivate, die an bestimmten Vertragsmärkten gehandelt werden, was bedeutet, dass das Gesetz Minnesotas durch die Bundesbehörde verdrängt wird. Die Plattform stellt auch das Werbeverbot als Verletzung des Ersten Verfassungszusatzes in Frage. Kalshi hat bereits vorläufige Einstweilige Verfügungen gegen ähnliche Durchsetzungsversuche in New Jersey und Arizona erwirkt.
CoinDesk