Eine 901-seitige Klage, eingereicht unter dem Pseudonym "Noah Doe" — unterstützt von zwei Wyoming LLCs — fordert ein New Yorker Gericht auf, 39.069 ruhende Bitcoin-Wallet-Adressen als aufgegebenes Eigentum zu erklären, was potenziell die Tür für einen rechtlichen Anspruch auf deren Inhalte öffnen könnte. Der Antrag umfasst Berichten zufolge frühe Miner-Wallets und mindestens eine Adresse, die mit Satoshi Nakamoto, dem pseudonymen Bitcoin-Schöpfer, verbunden ist.
Der Fall berührt mehrere der sensibelsten Bruchlinien in der Geschichte von Bitcoin: ruhende frühe Miner-Coins, die Folgen des Mt. Gox-Hacks und die Frage, ob lange inaktive Wallets nach dem traditionellen Eigentumsaufgaberecht behandelt werden können. Das Design von Bitcoin hat keinen eingebauten Mechanismus zur Rückforderung unbeanspruchter Adressen, was jede gerichtlich angeordnete Übertragung rechtlich und technisch beispiellos macht.