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KI-Betrug verdreifacht Krypto-Zahlungen auf 2.764 US-Dollar

Laut Chainalysis erzielen KI-gestützte Betrugsmaschen 4,5-mal so hohe Einnahmen wie andere. Das FBI registrierte 2025 Cybercrime-Schäden von 20,9 Mrd. US-Dollar, meist über Kryptowährungen.

KI-Betrug verdreifacht Krypto-Zahlungen auf 2.764 US-Dollar
KI-Betrug verdreifacht Krypto-Zahlungen auf 2.764 US-Dollar
KI-Betrug verdreifacht Krypto-Zahlungen auf 2.764 US-Dollar
KI-Betrug verdreifacht Krypto-Zahlungen auf 2.764 US-Dollar

KI hat die Kosten für überzeugenden Betrug einbrechen lassen, und der Kryptosektor zahlt die Rechnung. Von CoinDesk im Newsletter Crypto for Advisors zitierte Chainalysis-Daten zeigen, dass KI-gestützte Betrugsmaschen rund 4,5-mal profitabler sind als ihre Pendants ohne KI. Zugleich hat sich die durchschnittliche Kryptobetrugszahlung im Jahresvergleich auf 2.764 US-Dollar mehr als verdreifacht. Das Internet Crime Complaint Center des FBI registrierte 2025 mit 20,9 Mrd. US-Dollar einen Rekordschaden durch Cyberkriminalität, wobei Kryptowährungen der häufigste Zahlungsweg waren. Chainalysis schätzt, dass im selben Zeitraum bis zu 17 Mrd. US-Dollar an Kryptobetrüger flossen. Identitätsbetrug allein nahm laut Chainalysis um rund 1.400 % zu, während beziehungsbasierte Schweineschlacht-Betrugsmaschen Opfer 2025 insgesamt 7,2 Mrd. US-Dollar kosteten.

Warum das wichtig ist

Die Bedrohung besteht nicht länger nur aus einer schlampigen Phishing-Mail oder einem Wallet-Drainer-Popup. Tools für Gesichtstausch in Echtzeit, Stimmklonen und große Sprachmodelle ermöglichen es Kriminellen, sich in einem Livevideo überzeugend als Berater, Fondsverantwortlicher oder Supportmitarbeiter auszugeben. Der traditionelle Test, zur Überprüfung einer Gegenpartei „kurz einen Anruf zu machen“, reicht nicht mehr aus, wenn Stimme und Gesicht am anderen Ende synthetisch erzeugt sein können. Durch den Skalensprung wird die Identifizierung zu einem Wettrüsten, bei dem die Verteidiger strukturell im Nachteil sind. Verifizierung, Funktionstrennung und Abstimmung bleiben dagegen selbst bei einem perfekten Deepfake wirksam.

Marktauswirkungen

Für Berater gilt die Verwahrungsregel der SEC nach dem Investment Advisers Act weiterhin, unabhängig davon, wie ein Betrug ausgeführt wurde. Zu den praktischen Kontrollen gehören eine doppelte Autorisierung jeder Vermögensbewegung, eine externe Verifizierung über einen separaten, vorab vereinbarten Kanal sowie die unabhängige Abstimmung von On-Chain-Beständen durch eine andere Person als den Initiator der Transaktion. ASU 2023-08 schreibt die Bilanzierung von Kryptobeständen zum beizulegenden Zeitwert vor und gibt Beratern damit mehr Offenlegungen, die sie von Verwahrern anfordern können, darunter SOC-Berichte, Reservenachweise und Angaben zur Vermögenstrennung. Branchenvertreter verweisen außerdem auf programmierbare Smart Accounts nach ERC-4337 und EIP-7702. Dort können automatisierte Schutzmechanismen riskante Genehmigungen blockieren, bevor Gelder bewegt werden, statt erst danach zu reagieren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viel profitabler sind KI-gestützte Kryptobetrugsmaschen als herkömmliche?

    Laut den im CoinDesk-Newsletter zitierten Chainalysis-Daten erzielen KI-gestützte Betrugsmaschen rund 4,5-mal so hohe Einnahmen wie solche ohne KI. Die durchschnittliche Betrugszahlung verdreifachte sich im Jahresvergleich auf 2.764 US-Dollar.

  2. Welches Ausmaß erreicht Kryptobetrug im KI-Zeitalter 2025 insgesamt?

    Das Internet Crime Complaint Center des FBI registrierte 2025 einen Rekordschaden von 20,9 Mrd. US-Dollar, wobei Kryptowährungen der wichtigste Zahlungsweg waren. Laut Chainalysis flossen bis zu 17 Mrd. US-Dollar an Kryptobetrüger, Identitätsbetrug stieg um rund 1.400 %, und Schweineschlacht-Betrug kostete Opfer…

  3. Warum können visuelle oder akustische Prüfungen Deepfake-Identitätsbetrug nicht mehr verhindern?

    Tools für Gesichtstausch in Echtzeit, Stimmklonen und LLMs ermöglichen es Angreifern, sich in Livevideos überzeugend als Berater, Fondsverantwortliche oder Supportmitarbeiter auszugeben. Der von Chainalysis gemessene Anstieg des Identitätsbetrugs um 1.400 % zeigt, dass ein „kurzer Anruf“ keine verlässliche Kontrolle…

  4. Welchen Kontrollrahmen nutzen Berater bei KI-Betrug für Abläufe mit digitalen Vermögenswerten?

    Dazu gehören doppelte Autorisierung jeder Vermögensbewegung, externe Prüfung über einen separaten, vorab vereinbarten Kanal, unabhängige On-Chain-Abstimmung sowie die Kontrolle von SOC-Berichten, Reservenachweisen und Vermögenstrennung beim Verwahrer. ASU 2023-08 liefert zusätzliche Angaben zum beizulegenden Zeitwert.

  5. Kann Smart-Account-Automatisierung die Betrugsabwehr auf Wallet-Ebene unterstützen?

    Ja. Programmierbare Smart Accounts nach ERC-4337 und EIP-7702 ermöglichen Warnungen vor dem Signieren, laufende Wallet-Überwachung, sofortige Hinweise auf ungewöhnliche Aktivitäten und das automatische Blockieren riskanter Genehmigungen, bevor Gelder bewegt werden, ergänzt durch menschliche Prüfung von Sonderfällen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 6h
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