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Krypto-Projekte verbrennen 6,3 Mrd. $ für 39.300 $ Gebühren

Eine Momentaufnahme von acht prominenten VC-gestützten Protokollen zeigt ein hartes Verhältnis: $6,3 Mrd. an kumulierter Finanzierung stehen rund $471K annualisierten Umsätzen gegenüber, was bei der aktuellen Laufzeit einer Amortisationszeit von 13.000 Jahren entspricht.

Eine Momentaufnahme einiger der größten Krypto-Projekte, die von führenden Venture-Fonds unterstützt werden, zeigt ein brutales Verhältnis: rund $6,3 Milliarden an kumulierter Finanzierung stehen etwa $39.300 an Gebühren gegenüber, die in den vergangenen 30 Tagen erzielt wurden. Auf Jahresbasis sind das ungefähr $471.000 Umsatz, was bei der aktuellen Laufzeit auf eine Amortisationszeit des eingesammelten Kapitals von rund 13.381 Jahren hindeutet.

Warum das wichtig ist

Die Zahlen verdichten das Bären-Szenario, das den Sektor seit dem Abverkauf 2022 begleitet: Ein erheblicher Teil des Kapitals, das im Zyklus 2021 in Krypto floss, wurde in Geschäftsprotokolle gesteckt, deren Umsatz nie kam. Die These hinter vielen dieser Finanzierungen war, dass Transaktionsgebühren, MEV-Abschöpfung oder Treasury-Renditen nach der Rückkehr der Nutzung zu nachhaltigem Cashflow anwachsen würden. Das 30-Tage-Fenster deutet darauf hin, dass die Nutzung nicht zurückgekehrt ist.

Marktauswirkung

Für Limited Partners und Secondaries-Desks ist die Lesart unangenehm. Eine Amortisationszeit von 13.000 Jahren ist die Kurzform für „das Kapital kommt bei dieser Laufzeit nicht zurück“, und sie schärft die Diskussion über den Abschlag auf den Nettoinventarwert, die die Abschreibungen im Crypto-VC seit zwei Jahren prägt. Für Gründer bedeutet das, dass die nächste Finanzierungsrunde nach Umsatz bepreist wird, nicht nach TVL oder Nutzerzahlen, also nach demselben Regimewechsel, der SaaS 2022 und 2023 traf.

Quelle: Quelle

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat die Analyse eigentlich gemessen?

    Verglichen wurden die kumulierten Venture-Finanzierungen einer Reihe großer VC-gestützter Krypto-Projekte mit den Protokollgebühren, die diese Projekte über ein 30-Tage-Fenster erzielt haben. Danach wurde die Gebührensumme annualisiert, um eine implizite Amortisationszeit abzuleiten.

  2. Wie groß ist die Lücke zwischen eingesammeltem Kapital und Umsatz?

    Rund $6,3 Milliarden kumulierte Finanzierung stehen etwa $39.300 an Gebühren über 30 Tage gegenüber, oder rund $471.000 annualisiert. Daraus ergibt sich bei der aktuellen Laufzeit eine implizite Amortisationszeit von etwa 13.381 Jahren.

  3. Heißt das, die Protokolle scheitern oder sind sie nur noch früh?

    Diese einzelne Kennzahl unterscheidet nicht zwischen einem kaputten Geschäftsmodell und einem schwachen Zyklus. Befürworter sagen, die Gebühreneinnahmen seien zyklisch und kämen mit der Aktivität zurück. Kritiker halten dagegen, dass die zugrunde liegende Unit Economics schon zum ursprünglichen Bewertungsniveau keinen…

  4. Wer gerät zuerst unter Druck, Gründer oder Investoren?

    Beide, aber auf unterschiedliche Weise. LPs und Secondaries-Desks sehen sich mit Abschreibungen und einem längeren Exit-Horizont konfrontiert, während Gründer in einem Finanzierungsregime landen, in dem künftige Runden nach Umsatz und Cashflow bepreist werden, nicht nach TVL oder Nutzerzahlen.

  5. Wie passt das in den breiteren Crypto-VC-Zyklus?

    Die Momentaufnahme passt zum Discount-to-Nav-Umfeld, das die Abschreibungen im Crypto-VC seit 2022 prägt. Sie erinnert an die Neubewertung von SaaS 2022 und 2023, als Kapital an tatsächlichen wiederkehrenden Umsatz neu bepreist wurde.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto Rank News · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 25d
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