Die IRS macht einen Quellensteueranspruch auf die 51-Mio.-Dollar-Prämie geltend, die Spaniens Fußballnationalmannschaft für den Gewinn der FIFA-Weltmeisterschaft erhalten soll, wie aus einem kurzen Social-Media-Beitrag hervorgeht, der am Dienstag kursierte. Der Beitrag stellte den Anspruch als direkte Steuer auf die Turnierauszahlung dar, nicht auf die einzelnen Spieler.
Warum das wichtig ist
Ein US-Quellensteueranspruch auf Preisgeld, das ein nicht ansässiges Nationalteam verdient hat, ist ungewöhnlich. Die meisten grenzüberschreitenden Streitfälle zur Besteuerung von Preisgeldern liegen in der Zuständigkeit des Heimatlands des Spielers, während der US Internal Revenue Code in der Regel auf US-Quelleneinkünfte beschränkt ist, die ausländische Personen durch Dienstleistungen innerhalb der Vereinigten Staaten erzielen. Wenn die IRS die WM-Auszahlung als US-Quelleneinkunft behandelt, weil FIFA die Gelder über US-Finanzinfrastruktur abwickelt, schafft das einen Präzedenzfall, den jeder internationale Sportverband einkalkulieren müsste.
Marktauswirkung
Der Dollarbetrag ist im Verhältnis zu staatlichen Steuerströmen klein, doch die Folgewirkung ist relevant für jeden Nicht-US-Athleten, der über in den USA ansässige Intermediäre bezahlt wird, einschließlich Preisgeldern, abgewickelter Werbeerlöse und Zahlungen für Bildrechte, die über US-Banken oder Zahlungsabwickler laufen. Sportverbände und Athletenvertreter werden die zugrunde liegenden IRS-Leitlinien sehen wollen, bevor das nächste FIFA-Auszahlungsfenster beginnt.
Häufig gestellte Fragen
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Warum besteuert die IRS Spaniens WM-Prämie?
Ein am Dienstag kursierender Kurzbericht stellte den Anspruch als US-Quellensteuer auf die 51-Mio.-Dollar-Turnierauszahlung selbst dar, nicht auf die einzelnen spanischen Spieler. Auslöser soll die US-Zahlungsinfrastruktur sein.
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Ist die 51-Mio.-Dollar-Prämie tatsächlich US-Quelleneinkunft?
Das ist die offene Frage. US-Quellensteuer gilt in der Regel für US-Quelleneinkünfte, die ausländische Personen durch Dienstleistungen innerhalb der Vereinigten Staaten erzielen. Eine WM-Auszahlung als US-Quelleneinkunft zu behandeln, wäre eine neue Ausweitung, wenn die Gelder lediglich über US-Zahlungswege liefen.
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Wie betrifft das andere internationale Athleten?
Jeder Nicht-US-Athlet, dessen Preisgeld, Werbeerlös oder Bildrechtezahlung über einen in den USA ansässigen Intermediär fließt, könnte nun in den Quellensteuerbereich der IRS fallen, abhängig von den zugrunde liegenden Leitlinien der Behörde.
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Wann erhält Spanien das Preisgeld tatsächlich?
Die Vorlage nennt kein Auszahlungsfenster. Der übliche FIFA-Zeitplan für Ausschüttungen leitet den Großteil des Preisgelds nach dem Finale weiter, den Rest nach Compliance- und Prüfkontrollen.
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Haben FIFA oder der spanische Verband reagiert?
Der kursierende Kurzbericht enthielt keine Reaktion von FIFA oder der Royal Spanish Football Federation. Ein formeller Widerspruch käme wahrscheinlich vor Schließung des Auszahlungsfensters.