Etwa die Hälfte der Befragten einer informellen Umfrage von Real Mamas of Crypto gab an, dass digitale Vermögenswerte Teil ihrer Nachlass- oder Erbschaftspläne sind; viele haben erwogen, sie ihren Kindern zu schenken. Fast alle Befragten bezeichneten Bitcoin, Ether oder Solana als langfristige Kernposition. Doch genau eine Person gab an, dass ein Vermögensberater ihre Kryptoanlagen verwaltet.
Die Community von Real Mamas of Crypto umfasst mehr als 220 erfahrene Fachleute aus der Technologiebranche, die die finanziellen Entscheidungen ihrer Haushalte treffen. Ihre Berater kennen die Bestände entweder, wollen sie aber nicht betreuen, wissen nichts davon oder sind nicht eingebunden.
Warum das wichtig ist
Durch Krypto gehören inzwischen Verwahrung, Privatsphäre, Sicherheit, steuerliche Behandlung, Berichtspflichten und Vererbungsfragen zur Beratungsbeziehung. Bryan Courchesne, CEO von DAiM, sagte, dass Anleger mit wachsenden Portfolios Spekulation und Vermögensaufbau trennen und direktes Eigentum ohne die Risiken der Selbstverwahrung anstreben.
Das Vorgehensmodell der Umfrage setzt auf Kompetenz vor dem Gespräch, ein Family-Office-ähnliches Angebot aus Steuer-, Nachlassplanungs- und Buchhaltungsleistungen sowie Zusammenarbeit statt Belehrungen. Jüngere Begünstigte erwarten, dass KI die Recherche unterstützt, suchen aber weiterhin einen menschlichen Berater.
Auswirkungen auf den Markt
Durch die Beratungslücke bleiben digitale Vermögenswerte in vielen traditionellen Vermögensverwaltungsbeziehungen außen vor, selbst wenn sie bereits in Familienbilanzen auftauchen. Mehrere langfristige Anleger aus der Community bauen Beratungsangebote für dieses unterversorgte Segment auf, was auf Wettbewerb um kryptoerfahrene Kunden hindeutet.
Courchesne sagte, negative Schlagzeilen und starke Kurseinbrüche, etwa im März 2020 und Ende 2022, sollten gegen langfristige Fundamentaldaten und die ursprüngliche Investmentthese abgewogen werden. Berater, die diese Perspektive mit seriöser Verwahrung und verlässlicher Umsetzung bei Steuer- und Nachlassfragen verbinden, können die Lücke schließen.
Häufig gestellte Fragen
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Welcher Anteil der Befragten gab an, dass Krypto Teil der Nachlass- oder Erbschaftsplanung sei?
Etwa die Hälfte gab an, dass digitale Vermögenswerte Teil ihrer Nachlass- oder Erbschaftspläne seien; viele hatten erwogen, sie ihren Kindern zu schenken.
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Wie viele Befragte gaben an, dass ein Vermögensberater ihre Kryptoanlagen verwaltet?
Genau eine Person gab diese Antwort. Die übrigen sagten, ihr Berater kenne die Bestände, wolle sie aber nicht betreuen, wisse nichts davon oder sei nicht eingebunden.
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Welche Expertise wünschen sich Kunden, bevor sie einem Berater digitale Vermögenswerte anvertrauen?
Sie erwarten Branchenexpertise, ein Bewusstsein für Privatsphäre, Kompetenz bei Steuern und Verwahrung sowie Sicherheit und Glaubwürdigkeit.
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Warum suchen Anleger professionelle Unterstützung beim Halten von Kryptoanlagen?
Mit wachsendem Portfolio konzentrieren sie sich auf Verwahrung, Nachlassplanung, Meldepflichten und langfristige Ziele und wollen direktes Eigentum ohne die Risiken der Selbstverwahrung.
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Welches Beratungsmodell empfiehlt die Umfrage für Familien mit Kryptoanlagen?
Sie verweist auf ein Angebot nach dem Vorbild eines Family Office, das Steuererklärungen, Steuerplanung, Buchhaltung und Leistungen rund um den Nachlass umfasst und durch Zusammenarbeit statt Belehrungen erbracht wird.