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Ledger CTO: MiCA übergibt Web3 an Banken, nicht an Startups!

Ledger CTO Charles Guillemet schlägt Alarm wegen des MiCA-Rahmenwerks der EU und warnt, dass dessen Kostenstruktur für…

Ledger CTO: MiCA übergibt Web3 an Banken, nicht an Startups!
Ledger CTO: MiCA übergibt Web3 an Banken, nicht an Startups!
Ledger CTO: MiCA übergibt Web3 an Banken, nicht an Startups!
Ledger CTO: MiCA übergibt Web3 an Banken, nicht an Startups!

Ledger CTO Charles Guillemet schlägt Alarm wegen des MiCA-Rahmenwerks der EU und warnt, dass dessen Kostenstruktur für die Einhaltung leise einen Wettbewerbsvorteil für traditionelle Finanzinstitute geschaffen hat, und zwar zum direkten Nachteil von kryptonativen Startups. Allein die Kapitalanforderungen reichen von 50.000 € für Beratungsdienste bis zu 150.000 €, nur um eine Handelsplattform zu betreiben — bevor die Millionen für obligatorische rechtliche Prüfungen, Versicherungen und kontinuierliche Compliance-Infrastruktur berücksichtigt werden.

"Wenn es umgesetzt wird, gibt es zwei Arten von Unternehmen: solche, die für diese Compliance-Kosten aufkommen können, und die anderen, die es nicht können", sagte Guillemet. "Kleinere Akteure können nicht auf den Markt zugreifen, was einen Vorteil für die größeren Akteure schafft."

Warum es wichtig ist

MiCA wurde entwickelt, um den Kryptomarkt in Europa zu vereinheitlichen und zu legitimieren, aber Guillemet argumentiert, dass die unbeabsichtigte Folge eine regulatorische Landschaft ist, die systematisch gut kapitalisierte incumbents begünstigt. Die eigene Folgenabschätzung der EU-Kommission schätzte, dass die Kosten für Whitepapers allein zwischen 4.500 und 87.000 $ pro Ausgabe liegen könnten. Für frühphasige Web3-Startups, die mit Seed-Budgets arbeiten, sind diese Kosten existenziell — keine bloße Compliance-Position.

Der Zeitpunkt ist entscheidend. Traditionelle Banken führen keine Blockchain-Pilotprojekte mehr durch; Guillemet weist auf einen entscheidenden Wandel hin, der nach der Einführung von Spot-Krypto-ETFs Anfang 2024 stattfand, wobei große Bankabteilungen nun zur vollständigen Blockchain-Adoption übergehen. Sie wenden sich an Unternehmen wie Ledger — das 200-250 Ingenieure beschäftigt und Hunderte Millionen in Sicherheitsinfrastruktur investiert hat — um die Unternehmensverwahrung und Tokenisierung zu übernehmen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 5h
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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche spezifischen Kosten auferlegt MiCA Krypto-Startups, die in der EU tätig sein wollen?

    MiCA verlangt ein Mindestkapital von 50.000 € für Beratungsdienste und 150.000 €, um eine Handelsplattform zu betreiben, plus Millionen für obligatorische rechtliche Prüfungen, Versicherungen und Compliance-Infrastruktur. Die Kosten für Whitepapers können allein zwischen 4.500 und 87.000 $ pro Ausgabe liegen.

  2. Wie hat die Einführung von Spot-ETFs im Jahr 2024 die Herangehensweise traditioneller Banken an Krypto verändert?

    Ledger CTO Guillemet sagt, dass die Spot-ETF-Notierungen von 2024 einen Wendepunkt darstellten: Große Bankabteilungen wechselten von kleinen Blockchain-Pilotprojekten zur vollständigen Adoption, was die Nachfrage nach Dienstleistungen für Unternehmensverwahrung und Asset-Tokenisierung erheblich steigerte.

  3. Welche Sicherheitsvorfälle hat Ledger trotz seiner großen Investitionen in Ingenieure erlebt?

    Ledger erlitt 2020 einen Datenbruch, der 270.000 Kunden betraf, einen Cloud-Bruch mit einem Drittanbieter und einen Exploit im Jahr 2023, der 500.000 $ aus dezentralen Anwendungen abfließen ließ — was das anhaltende operationale Risiko selbst bei Hunderte Millionen an Sicherheitsausgaben verdeutlicht.