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Nevada-Aufsicht weist Vorwürfe um Predict 2026 und ARIA zurück

Der Streit ist relevant, weil die zugrunde liegende Auseinandersetzung — ob Prognosemärkte nach nevadanischem Recht als Glücksspiel gelten — nach dem Kalshi-Urteil im April bereits vor Gericht ist, und der Veranstaltungsort gerade …

Nevada-Aufsicht weist Vorwürfe um Predict 2026 und ARIA zurück
Nevada-Aufsicht weist Vorwürfe um Predict 2026 und ARIA zurück
Nevada-Aufsicht weist Vorwürfe um Predict 2026 und ARIA zurück
Nevada-Aufsicht weist Vorwürfe um Predict 2026 und ARIA zurück

Das Nevada Gaming Control Board weist Behauptungen der Prognosemärkte-Konferenz Predict 2026 zurück, die Aufsichtsbehörde habe das ARIA Resort & Casino in Las Vegas gedrängt, die Veranstaltung abzusagen, wodurch ein Umzug nach New York erzwungen worden sei. Ein Sprecher des Boards erklärte gegenüber CoinDesk, es habe „keinen Lizenznehmer und keine Location angewiesen, gebeten oder anderweitig unter Druck gesetzt, eine kürzlich stattgefundene oder geplante Veranstaltung oder Konferenz abzusagen oder deren Ausrichtung abzulehnen, wie suggeriert wurde“.

Der Predict-2026-Gründer Ish Milly widersprach dieser Darstellung in einer separaten Erklärung und wies darauf hin, dass die Eröffnungskonferenz Anfang dieses Monats in Las Vegas in einem Hotel außerhalb eines Casinos stattgefunden habe und eine zweite Ausgabe bereits für November gebucht sei, erneut in Las Vegas. Der Veranstaltungsort, so Milly, liege „off the strip and not in a casino“, was unterstreiche, dass kein Glücksspiellizenznehmer direkt an der Ausrichtung der Eröffnungsveranstaltung beteiligt gewesen sei.

Der Sprecher des Boards betonte zudem, dass „von Glücksspiellizenznehmern erwartet wird, alle bundesstaatlichen, einzelstaatlichen und lokalen Gesetze und Verordnungen einzuhalten und alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Bundesstaates oder der Glücksspielbranche schaden könnte“ — eine Formulierung, die inoffizielle Prüfungen auch ohne ausdrückliche Anordnung offenlässt.

Warum es relevant ist

Der öffentliche Schlagabtausch fällt in eine laufende juristische Auseinandersetzung. Im April entschied ein Richter in Nevada, dass Kalshis Prognosemärkte „ununterscheidbar“ von Glücksspiel seien, und verlängerte das Verbot der Plattform im Bundesstaat. Der Bundesstaat gehört weiterhin zu den aggressivsten bei der Anfechtung der Einordnung von Event-Contract-Plattformen als Finanzprodukte statt als Wettgeschäfte. Die CFTC, die designated contract markets beaufsichtigt, vertritt eine andere Sicht: Vorsitzender Michael Selig sagte gegenüber Axios, dass Sportwetten und Prognosemärkte „two separate things“ seien, und erklärte, die Behörde arbeite mit großen Sportligen an Überwachungs- und Marktintegritätsmaßnahmen.

Marktauswirkungen

Der Veranstaltungsort der Konferenz selbst ist im Vergleich zur zugrunde liegenden Branchenfrage von untergeordneter Bedeutung. Die von Milly bestätigte November-Ausgabe von Predict 2026 in Las Vegas signalisiert, dass die Veranstaltung Nevada unabhängig vom öffentlichen Streit nicht verlässt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Hat die Nevada-Aufsicht ARIA tatsächlich unter Druck gesetzt, Predict 2026 abzusagen?

    Das Nevada Gaming Control Board weist das öffentlich zurück. Ein Sprecher sagte CoinDesk, das Board habe „keinen Lizenznehmer und keine Location angewiesen, gebeten oder anderweitig unter Druck gesetzt, eine kürzlich stattgefundene oder geplante Veranstaltung oder Konferenz abzusagen oder deren Ausrichtung abzulehnen“…

  2. Warum ist Predict 2026 von Las Vegas nach New York umgezogen?

    Die Veranstalter führten „regulatorischen Druck“ des Nevada Gaming Control Board als Grund an. Gründer Ish Milly erklärt, die Eröffnungsveranstaltung habe in einem Hotel außerhalb eines Casinos in Las Vegas stattgefunden, off the Strip, und eine zweite Ausgabe sei bereits für November dort gebucht.

  3. Wie ist der Stand des Kalshi-Verfahrens in Nevada?

    Im April entschied ein Richter in Nevada, Kalshis Prognosemärkte seien „ununterscheidbar“ von Glücksspiel, und verlängerte das Verbot der Plattform im Bundesstaat. Der Bundesstaat befindet sich in aktiver juristischer Auseinandersetzung mit der Prognosemärkte-Branche über die Frage, ob Event Contracts Glücksspiel sind.

  4. Wie steht die CFTC zu Prognosemärkten im Vergleich zu Sportwetten?

    CFTC-Vorsitzender Michael Selig sagte Axios, Sportwetten und Prognosemärkte seien „two separate things“. Die Behörde arbeite mit großen Sportligen an Marktüberwachung und Integritätsmaßnahmen — ein föderaler Kurs, der von Nevadas Linie abweicht.

  5. Verändert dieser Streit den Zugang zu Polymarket oder Kalshi in den USA?

    Nicht direkt. Der Veranstaltungsort von Predict 2026 ist ein kleines Puzzleteil; der eigentliche Engpass für den US-Zugang bleibt die Spaltung zwischen der bundesweiten CFTC-Aufsicht und einzelstaatlichen Glücksspielurteilen wie Nevadas Kalshi-Verbot.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 55d
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