Dem U.S. Senate Banking Committee liegen laut Politico mehr als 100 Änderungsanträge vor der Abstimmung im Mark-up-Verfahren zum CLARITY Act vor, dem seit Langem erwarteten Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur.
Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett berichtete, dass Senatorin Elizabeth Warren allein über 40 Änderungsanträge eingebracht habe, darunter einen, der die Federal Reserve daran hindern soll, Krypto-Unternehmen Master-Accounts zu gewähren. Senator Jack Reed schlug vor, Kryptowährungen ausdrücklich als gesetzliches Zahlungsmittel zu verbieten, einschließlich eines Verbots von Steuerzahlungen in digitalen Vermögenswerten.
Warum es wichtig ist
Ein Gesetzentwurf, zu dem so viele Änderungsanträge eingebracht werden, befindet sich noch in der Definitionsphase. Der CLARITY Act ist das Gesetzgebungsvehikel, das endlich die Zuständigkeitsaufteilung zwischen SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte klären soll – jeder Änderungsantrag ist der Versuch einer Fraktion, das Endprodukt mitzugestalten. Allein Warrens Anzahl an Änderungsanträgen signalisiert eine koordinierte Initiative, den Gesetzentwurf gegen die Krypto-Branche zu härten, statt sie einzubinden.
Marktauswirkungen
Der Warren-Änderungsantrag zu Master-Accounts ist jener, den die Marktteilnehmer am genauesten beobachten werden. Fed-Master-Accounts gewähren Depotbanken direkten Zugang zum Zahlungsverkehrssystem der Federal Reserve; ihre Sperrung für Krypto-Unternehmen würde US-lizenzierten Krypto-Banken ein grundlegendes Stück Infrastruktur verwehren, das ihre TradFi-Pendants als selbstverständlich voraussetzen. Der Reed-Änderungsantrag zum Status als gesetzliches Zahlungsmittel ist eher symbolisch, verfestigt jedoch eine Haltung, die künftige Bemühungen um Stablecoins oder CBDCs auf Bundesstaatsebene erschweren könnte.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der CLARITY Act?
Der CLARITY Act ist der US-Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur, der sich derzeit im Mark-up-Verfahren des Senate Banking Committee befindet. Er soll die Zuständigkeitsaufteilung zwischen SEC und CFTC bei digitalen Vermögenswerten klären.
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Wie viele Änderungsanträge wurden zum CLARITY Act eingebracht?
Die Ausschussmitglieder reichten laut Politico mehr als 100 Änderungsanträge vor der Mark-up-Abstimmung ein. Senatorin Elizabeth Warren allein brachte nach Angaben der Krypto-Journalistin Eleanor Terrett über 40 davon ein.
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Was sieht Warrens Änderungsantrag zu Master-Accounts vor?
Der Änderungsantrag zielt darauf ab, die Federal Reserve daran zu hindern, Krypto-Unternehmen Master-Accounts zu gewähren. Master-Accounts geben Depotbanken direkten Zugang zum Zahlungssystem der Fed.
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Was sieht Jack Reeds Änderungsantrag zu gesetzlichen Zahlungsmitteln vor?
Senator Jack Reed schlug vor, Kryptowährungen ausdrücklich als gesetzliches Zahlungsmittel zu verbieten, einschließlich eines Verbots von Steuerzahlungen in digitalen Vermögenswerten.
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Warum ist die Zahl der Änderungsanträge relevant?
Ein Gesetzentwurf mit mehr als 100 Änderungsanträgen befindet sich noch in der Definitionsphase. Jeder Änderungsantrag spiegelt den Versuch einer Fraktion wider, das Endprodukt zu formen – das hohe Volumen signalisiert erhebliche ungelöste politische Konflikte vor einer Abstimmung im Plenum.