Jamie Selway, Director für Trading and Markets bei der SEC, erklärte, die Behörde entwickle einen Rahmen für die Zulassung und den Handel tokenisierter Wertpapiere, verankert in einem Prinzip, das er „Innovation Without Arbitrage" nannte. In öffentlichen Äußerungen stellte Selway den Vorstoß als Versuch dar, On-Chain-Versionen klassischer Wertpapiere weiterzuentwickeln, ohne Emittenten oder Handelsplätzen zu erlauben, Lücken zwischen den Aufsichtsbehörden auszunutzen.
Warum es zählt
Die Sprache ist ungewöhnlich explizit für eine US-Behörde. „Innovation Without Arbitrage" signalisiert, dass die SEC tokenisierte Wertpapiere als unausweichlich betrachtet und sie lieber durch ein definiertes Regelwerk kanalisieren will, als gegen die Struktur zu kämpfen. Selway ergänzte, SEC und CFTC stimmten sich bei Derivaten ab, einschließlich Perpetual-Futures, und prüften neue Produkte mit Blick darauf, regulatorische Arbitrage zu verhindern und die Hebelwirkung im Retail-Bereich zu begrenzen.
Auswirkungen auf den Markt
Ein abgestimmtes SEC-CFTC-Regelwerk für tokenisierte Aktien, Perpetuals und klassische Derivate würde der On-Chain-Marktstruktur erstmals eine US-jurisdiktionelle Heimat geben. Die gemeinsame Ausrichtung auf Retail-Hebel ist das schärfere Signal: Inländische Handelsplätze haben jahrelang dafür lobbyiert, Perpetuals aufzulegen, und eine SEC-CFTC-Sonderregelung unter dem Banner „innovation without arbitrage" ist der konkreteste Weg dorthin. Beobachten Sie den Konsultationszeitplan und eventuelle Pilot-Ausnahmen — die Plattformen, die diese gewinnen, werden die Marktstruktur des nächsten Zyklus prägen.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist das Prinzip „Innovation Without Arbitrage" der SEC?
Trading and Markets Director Jamie Selway erklärte, die SEC nutze dieses Prinzip, um einen Rahmen für tokenisierte Wertpapiere zu entwickeln — On-Chain-Versionen klassischer Assets sollen sich unter einem definierten Regelwerk entfalten können, während Emittenten oder Handelsplätze keine Lücken zwischen…
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Stimmen sich SEC und CFTC bei tokenisierten Derivaten ab?
Ja. Selway sagte, beide Behörden koordinierten Regeln für Derivate und prüften neue Produkte, einschließlich Perpetual Futures, um regulatorische Arbitrage und übermäßige Retail-Hebel zu verhindern.
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Warum ist das für Kryptomärkte relevant?
Ein gemeinsamer SEC-CFTC-Rahmen würde der On-Chain-Marktstruktur erstmals eine US-jurisdiktionelle Heimat geben und die rechtliche Unsicherheit senken, die tokenisierte Aktien und Perpetuals bislang offshore gehalten hat. Zudem signalisiert es, dass die SEC tokenisierte Wertpapiere als unausweichlich betrachtet, nicht…
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Was ist regulatorische Arbitrage in diesem Zusammenhang?
Regulatorische Arbitrage bedeutet, dass Firmen Aktivitäten — Produkte, Handelsplätze oder Nutzer — dorthin lenken, wo die Aufsicht am laschesten ist. Selway stellte die Koordination als Weg dar, diese Lücken zu schließen, bevor tokenisierte Märkte skalieren.
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Könnte das den Weg für US-basierte Perpetual Futures freimachen?
Möglicherweise. Inländische Handelsplätze haben jahrelang für Perpetuals lobbyiert, und eine explizite SEC-CFTC-Sonderregelung unter dem Banner „innovation without arbitrage" ist der konkreteste regulatorische Weg bislang. Die nächsten Meilensteine sind ein Konsultationszeitplan und Pilot-Ausnahmen.