Senatorin Cynthia Lummis zog diese Woche eine klare Linie in der Krypto-Gesetzgebung und erklärte, dass das Clarity-Gesetz kein langfristiges Agenda-Element, sondern die unmittelbare legislative Priorität sei. Die Erklärung signalisiert eine erneute Dringlichkeit von einer der prominentesten Krypto-Befürworterinnen des Senats, zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche Washington nach einem definitiven regulatorischen Rahmen beobachtet.
Das Clarity-Gesetz zielt darauf ab, klare Zuständigkeitsgrenzen zwischen der SEC und der CFTC über digitale Vermögenswerte festzulegen — eine strukturelle Frage, die Projekte und Börsen seit Jahren dazu zwingt, sich in überlappenden und manchmal widersprüchlichen Aufsichtsbereichen zurechtzufinden. Lummis' Formulierung deutet darauf hin, dass sie beabsichtigt, den Gesetzentwurf an die Spitze der Warteschlange zu drängen, anstatt ihn hinter breiteren Finanzgesetzen ins Stocken geraten zu lassen.