Präsident Trump behauptete in den sozialen Medien, dass US-Mainstream-Medien eine iranische Kapitulation als Sieg für Teheran und nicht für Washington darstellen würden. Diese Bemerkung spiegelt seine langanhaltende Kritik an dem wider, was er die "Fake News Media" nennt, und deren Darstellung von Ergebnissen der Außenpolitik.
Der Kommentar kommt zu einem Zeitpunkt, an dem diplomatischer und militärischer Druck auf den Iran wegen seines Atomprogramms ausgeübt wird. Unabhängig davon, ob die Verhandlungen zu einem formellen Abkommen führen, signalisiert Trump, dass er erwartet, dass die Berichterstattung der Presse im Widerspruch zu jedem Ergebnis steht, das seine Regierung als Erfolg beansprucht.
Für die Märkte ist der Subtext erwähnenswert: Trumps öffentliche Darstellung der Iran-Gespräche prägt die inländischen politischen Erwartungen bezüglich eines Deals, was wiederum beeinflusst, wie die Energiemärkte und risikobehafteten Anlagen die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Lösung einschätzen.