Der Senatsbankenausschuss hat am Donnerstag ein wegweisendes Krypto-Marktstrukturgesetz vorangebracht, nach Monaten angespannter Verhandlungen zwischen dem Weißen Haus, Abgeordneten, der Krypto-Branche und Bankenverbänden.
Die Abstimmung markiert den konkretesten legislativen Fortschritt bei einem umfassenden Krypto-Rahmenwerk in diesem Zyklus. Das Gesetz ist eine Hälfte einer Zwei-Säulen-Strategie — die andere ist die Stablecoin-Gesetzgebung, die im Kongress bereits weiter vorangekommen ist — und zielt darauf ab, das Flickwerk aus SEC- und CFTC-Durchsetzung durch gesetzliche Regeln für den Handel mit digitalen Vermögenswerten, ihre Verwahrung und Offenlegung zu ersetzen.
Warum es zählt
Der demokratische Senator Ruben Gallego stimmte mit Ja, knüpfte jedoch eine Vorbedingung daran: Er wird im Senatsplenum mit Nein stimmen, wenn die Ethik-Sprache zur Verhinderung von Interessenkonflikten des Präsidenten und seiner Familie nicht vor der Schlussabstimmung geklärt ist. Die Bedingung ist verfahrenstechnisch, nicht strukturell — eine Bestimmung, die in einem Änderungsantrag im Plenum nachgeschärft werden kann, ohne das zugrundeliegende Marktstruktur-Rahmenwerk neu zu schreiben.
Branchenverbände, die Monate lang beim Senatsbankenausschuss Lobbyarbeit betrieben haben, lesen die Ausschussabstimmung als Signal, dass sich das Verhandlungsfenster für ein Gesetz schließt, das bereits die meisten schweren Zugeständnisse geschluckt hat. Eine Plenarabstimmung mit Gallegos angehängter Bedingung setzt die nächste Frist.
Marktauswirkungen
Krypto-Politik handelt sich als Aufschlag für regulatorische Klarheit. Eine saubere Ausschussabstimmung mit zumindest etwas demokratischer Unterstützung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz vor einer Plenarabstimmung scheitert, und eine Plenarabstimmung — selbst wenn sie scheitert — preist in der Regel eine konstruktive Überarbeitung im selben Kongress ein. Der Markt blickt darauf, ob das Rahmenwerk in diesem Jahr landet, nicht darauf, ob die Ausschussabstimmung selbst durchging.
Der nächste zu beobachtende Punkt ist die von Gallego markierte Verhandlung über die Ethik-Sprache.
Häufig gestellte Fragen
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Worüber hat der Senatsbankenausschuss abgestimmt?
Der Ausschuss hat am Donnerstag ein wegweisendes Krypto-Marktstrukturgesetz vorangebracht — den konkretesten legislativen Fortschritt bei einem umfassenden Krypto-Rahmenwerk in diesem Kongress.
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Warum ist die demokratische Unterstützung für dieses Gesetz bedeutsam?
Das Gesetz ist bei einigen Bestimmungen entlang der Parteilinien gespalten, daher signalisiert Sen. Ruben Gallegos Ja-Stimme — und seine bedingte Unterstützung — einen Weg zu überparteilicher Rückendeckung im Senatsplenum.
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Welche Bedingung hat Sen. Gallego an seine Stimme geknüpft?
Gallego sagte, er werde im Senatsplenum mit Nein stimmen, sofern die Ethik-Sprache zur Verhinderung von Interessenkonflikten des Präsidenten und seiner Familie nicht vor der Schlussabstimmung geklärt ist.
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Wie hängt dieses Gesetz mit der Stablecoin-Gesetzgebung zusammen?
Das Marktstrukturgesetz ist eine Hälfte einer Zwei-Säulen-Krypto-Gesetzgebungsstrategie. Die Stablecoin-Gesetzgebung ist im Kongress bereits weiter vorangekommen; das Marktstrukturgesetz bildet die zweite Säule.
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Wie geht es mit dem Krypto-Marktstrukturgesetz weiter?
Das Gesetz geht zur Plenarabstimmung im Senat, wo Gallegos Ethik-Sprache-Bedingung der nächste Beobachtungspunkt ist. Eine saubere Lösung hält das Rahmenwerk wahrscheinlich in diesem Jahr auf Kurs; ein Scheitern würde es vermutlich auf den nächsten Kongress verschieben.