Historische S&P-500-Renditen, sortiert danach, welche Partei das Weiße Haus und den Kongress kontrolliert, zeigen, dass republikanische Sweeps seit 1953 im Jahresdurchschnitt 13,3 % erzielt haben, verglichen mit 8 % bei demokratischen Sweeps — eine Lücke, die den Autor der Grafik überraschte. Die mittleren Regime, in denen die Partei des Präsidenten nicht beide Kammern kontrolliert, liegen an den Extremen: Ein demokratischer Präsident mit gespaltenem Kongress erreichte im Schnitt 17 % (Median 18,3 %) über sechs Datenjahre, während ein republikanischer Präsident mit vollständig demokratischem Kongress nur 4,9 % (Median 4 %) schaffte — die schwächste Kombination im Datensatz.
Warum es zählt
Die Schlagzeile — republikanische Sweeps schlagen demokratische Sweeps — dreht das beliebte Narrativ um, republikanische Präsidentschaften fielen mit Rezessionen zusammen, und der Autor wies auf dieses Paradox direkt hin: 10 der letzten 11 Rezessionen begannen zwar unter republikanischen Präsidenten, doch die meisten dieser Abschwünge fielen in Zeiten mit gespaltenem oder feindlichem Kongress, nicht in vollständige GOP-Sweeps. Republikanische Präsidenten gepaart mit einem demokratischen Kongress brachten die Cluster der schlechtesten Jahre in der Grafik hervor — 2008 (-38 %), 1974 (-30 %), 1973 (-18 %), 1957 (-14 %), 1969 (-11 %) — während das einzige Regime ohne ein einziges negatives Jahr in sieben Jahrzehnten ein demokratischer Präsident mit gespaltenem Kongress war, dessen schlechtestes Ergebnis 4 % im Jahr 2011 war.
Marktauswirkungen
Die vorausschauende Frage für die Märkte sind die kommenden Midterms und welches Regime die USA als nächstes erreicht. Der Autor liest die Daten als leicht bullisch, falls die Republikaner einen gespaltenen Kongress halten, und als deutlich bearish, falls die Demokraten beide Kammern erobern, da ein republikanischer Präsident mit vollständig demokratischem Kongress historisch die schwächsten Renditen geliefert hat. Bitcoin liefert eine zweite Perspektive: Da Daten erst ab 2013 vorliegen, war die Medianrendite unter sowohl republikanischen als auch demokratischen Sweeps negativ, und gespaltene Kongress-Setups haben die höchsten Medianrenditen erzeugt — ein Muster, das der Autor auf die Blockade zurückführt, die es beiden Parteien erschwert, disruptive Gesetzgebung durchzudrücken. Gold hingegen hat sich historisch unter einem republikanischen Sweep am besten und unter einem demokratischen Präsidenten mit republikanischem Kongress am schlechtesten entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
-
Welches politische Regime hat seit 1953 die höchste durchschnittliche S&P-500-Rendite geliefert?
Ein demokratischer Präsident mit gespaltenem Kongress, mit durchschnittlich 17 % pro Jahr und einem Median von 18,3 %, basierend auf sechs Datenjahren im Set.
-
Welches Regime hat die schwächsten S&P-500-Renditen erzeugt?
Ein republikanischer Präsident gepaart mit einem vollständig demokratischen Kongress, mit 4,9 % im Schnitt und einem Median von 4 % — die schlimmsten Cluster umfassen 2008 (-38 %), 1974 (-30 %) und 1973 (-18 %).
-
Sind republikanische oder demokratische Sweeps im Schnitt besser für den S&P 500?
Republikanische Sweeps haben 13,3 % erreicht vs. 8 % bei demokratischen Sweeps, doch der Wert von +45 % im Jahr 1954 hebt den republikanischen Durchschnitt spürbar an, und der Abstand schrumpft, lässt man dieses Jahr außen vor.
-
Welches Regime hat negative S&P-500-Jahre vollständig vermieden?
Ein demokratischer Präsident mit gespaltenem Kongress ist das einzige Regime in den Daten ohne negative Jahresrenditen; das schlechteste Einzeljahr waren 4 % im Jahr 2011.
-
Wie hat sich Bitcoin über die politischen Regime hinweg entwickelt?
Daten reichen nur bis 2013 zurück, doch die Medianrenditen waren unter beiden Partei-Sweeps negativ, während gespaltene Kongress-Setups die höchsten Medianrenditen lieferten — ein Muster, das der Autor auf legislativen Stillstand zurückführt.