Laut Visa würden 46 % der 14.250 Verbraucher, die in 14 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum befragt wurden, innerhalb der nächsten fünf Jahre wahrscheinlich Stablecoins nutzen. In den vergangenen zwölf Monaten hatten dies 16 % getan. Unabhängig davon stellte CoinShares fest, dass vermögende Anleger in jedem der sieben untersuchten Märkte mehrheitlich digitale Vermögenswerte hielten. Deren Anteil lag bei vielen Portfolios bei rund 10 %.
Warum das wichtig ist
Die Umfragen weisen auf zwei unterschiedliche Nachfragequellen hin: den möglichen Einsatz von Stablecoins für alltägliche Zahlungen und bestehende Kryptoanlagen bei wohlhabenderen Anlegern. Im asiatisch-pazifischen Raum erwartete fast die Hälfte der Visa-Befragten, dass Stablecoins innerhalb der nächsten fünf Jahre bei internationalen Überweisungen weit verbreitet sein werden. Auch Onlinekäufe, Reisen und Einkäufe im Ausland wurden als mögliche Anwendungsfälle genannt.
Interesse bedeutet jedoch noch nicht, dass die Menschen Stablecoins umfassend verstehen oder sich mit ihnen wohlfühlen. Zwar gaben 66 % an, Stablecoins zu kennen, doch nur 6 % zeigten ein zutreffendes Verständnis ihrer Funktionsweise. Von denjenigen, die Stablecoins kannten, aber noch nie genutzt hatten, nannten 38 % Betrugs- oder Scam-Sorgen. Am meisten Vertrauen genossen Anbieter mit staatlicher oder zentralbankbezogener Anbindung (27 %), gefolgt von Banken und regulierten Finanzinstituten (26 %).
Auswirkungen auf den Markt
CoinShares befragte 2.230 vermögende Anleger und stellte fest, dass der Anteil der Besitzer digitaler Vermögenswerte von 54 % in Schweden bis zu 70 % in den USA, Großbritannien und Deutschland reichte. Im Durchschnitt hielten 80 % der Anleger mit digitalen Vermögenswerten Bitcoin, und 89 % der Bitcoin-Anleger besaßen auch weitere digitale Vermögenswerte.
Auch die Erwartungen für die Zukunft fielen deutlich aus: In fünf der sieben Märkte planten mindestens 85 % der derzeitigen Anleger digitaler Vermögenswerte, ihr Engagement 2026 auszubauen. In den USA, Großbritannien und Deutschland lag der Anteil bei 91 %. Langfristige Wertsteigerung und Diversifizierung waren wichtiger als Spekulation; nur 6 % bezeichneten sich vor allem als kurzfristig orientierte Trader. Für eine breitere Akzeptanz sind den Ergebnissen zufolge vertrauenswürdige Anbieter und ein besseres Verständnis bei Verbrauchern ebenso wichtig wie die geäußerte Nachfrage.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viele Befragte im asiatisch-pazifischen Raum könnten Stablecoins nutzen?
Laut Visa würden 46 % der 14.250 Befragten aus 14 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum innerhalb der nächsten fünf Jahre wahrscheinlich Stablecoins nutzen. Zum Vergleich: 16 % hatten sie in den vergangenen zwölf Monaten genutzt.
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Welche Bedenken äußerten Menschen, die Stablecoins nicht nutzen?
Von den Befragten, die Stablecoins kannten, aber noch nie genutzt hatten, nannten 38 % Betrugs- oder Scam-Sorgen. Nur 6 % aller Befragten verstanden die Funktionsweise von Stablecoins richtig.
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Welchen Stablecoin-Anbietern vertrauten Verbraucher im asiatisch-pazifischen Raum am meisten?
Anbieter mit staatlicher oder zentralbankbezogener Anbindung lagen mit 27 % vorn, gefolgt von Banken und regulierten Finanzinstituten mit 26 %.
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Wie verbreitet waren digitale Vermögenswerte unter vermögenden Anlegern?
CoinShares stellte fest, dass der Anteil vermögender Anleger mit digitalen Vermögenswerten von 54 % in Schweden bis zu 70 % in den USA, Großbritannien und Deutschland reichte. In vielen Portfolios machten sie rund 10 % aus.
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Was planten vermögende Anleger 2026 mit ihrem Krypto-Engagement?
In fünf der sieben untersuchten Märkte planten mindestens 85 % der derzeitigen Anleger digitaler Vermögenswerte, ihr Engagement 2026 auszubauen. In den USA, Großbritannien und Deutschland lag der Anteil bei 91 %.