Strategy (MSTR) hat die von MSCI vorgeschlagene Methodik zur Kennzeichnung von 'non-operating companies' öffentlich zurückgewiesen, einen Rahmen, der das größte Bitcoin-Treasury-Unternehmen aus den globalen Aktienbenchmarks des Indexanbieters werfen könnte. Auf X argumentierte das Unternehmen, dass 'Indexanbieter Märkte messen sollten, nicht entscheiden, welche Vermögenswerte Unternehmen besitzen dürfen,' und bezeichnete MSCI' Plan als 'nicht im Einklang mit Regulierern, Märkten und den eigenen Kunden.' Die Anwendung des neuen Financial-Ratio-Screens auf Mai-2026-Daten hätte auch Japans Metaplanet und den Uran-Halter Yellow Cake aus dem MSCI ACWI IMI entfernt.
Warum es zählt
Strategies Reaktion ist die zweite Front in einem einjährigen Kampf um Index-Governance. Das Unternehmen hatte im Dezember 2025 einen formellen Einspruch gegen MSCI's früheren digital-asset-spezifischen Vorschlag eingelegt, der jedes Unternehmen ausschließen würde, dessen digitale Vermögenswerte mindestens 50% der Gesamtaktiva ausmachen. Die neue 'non-operating company'-Formulierung erweitert das Tor, indem sie einen Financial-Ratio-Screen anwendet, der jedes Treasury-lastige öffentliche Unternehmen erfassen könnte, nicht nur Krypto-Inhaber. Strategies Konter ist operativ ausgerichtet: Es verweist auf sein Software-Geschäft, aktive Treasury-Operationen und Bitcoin-gestützte Kreditinstrumente als Beweis, dass es ein arbeitendes Unternehmen ist und kein passiver Bitcoin-Fonds.
Marktauswirkung
MSTR fiel am Freitag um 4,3%, da Bitcoin auf $62.600 abrutschte, wobei der Index-Ausschluss-Überhang einen zweiten Gegenwind zur Kursbewegung hinzufügte. Ein MSCI-Rauswurf würde passive Fonds, die am ACWI IMI und anderen globalen Indizes gemessen werden, zwingen, MSTR-Aktien unabhängig von der fundamentalen Sicht zu verkaufen, und die gleiche Dynamik würde Metaplanet und Yellow Cake treffen, falls die Regel hält. Der Streit ist zugleich das bisher deutlichste Signal dafür, dass Index-Governance zu einem regulatorischen Austragungsort für Krypto-Politik geworden ist, wobei Unternehmen ihre Treasury-Zusammensetzung nun in Index-Konsultationen verteidigen müssen statt in Wertpapier-Einreichungen.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat Strategy zu MSCI's vorgeschlagenen Regeln gesagt?
Strategy nannte MSCI's 'non-operating company'-Vorschlag 'nicht im Einklang mit Regulierern, Märkten und den eigenen Kunden' und argumentierte, dass Indexanbieter Märkte messen sollten, statt vorzuschreiben, welche Vermögenswerte öffentliche Unternehmen besitzen dürfen.
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Welche Unternehmen würde MSCI's neue Methodik entfernen?
Die Anwendung des vorgeschlagenen Financial-Ratio-Screens auf Mai-2026-Daten hätte Strategy, Japans Metaplanet und den Uran-Halter Yellow Cake aus dem MSCI ACWI IMI entfernt.
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Wie unterscheidet sich dieser Vorschlag von MSCI's früherer Digital-Asset-Regel?
Der frühere Vorschlag von 2025 zielte speziell auf Unternehmen ab, deren digitale Vermögenswerte mindestens 50% der Gesamtaktiva ausmachten. Der neue 'non-operating company'-Rahmen nutzt einen breiteren Financial-Ratio-Screen, der jedes Treasury-lastige öffentliche Unternehmen erfassen könnte, nicht nur Krypto-Inhaber.
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Warum argumentiert Strategy, keine 'non-operating company' zu sein?
Strategy verweist auf sein Software-Geschäft, aktive Treasury-Operationen und Bitcoin-gestützte Kreditinstrumente als Beweis, dass es ein arbeitendes Unternehmen ist und kein passiver Bitcoin-Fonds oder Anlagevehikel.
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Was passiert, wenn MSCI Strategy aus seinen Indizes wirft?
Ein Ausschluss würde passive Fonds, die am MSCI ACWI IMI und anderen globalen Indizes gemessen werden, zwingen, MSTR-Aktien unabhängig von ihrer fundamentalen Sicht auf das Unternehmen zu verkaufen, was den Kursdruck, dem MSTR bereits ausgesetzt ist, noch verstärkt.
CoinDesk