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Südkorea sperrt 27 Krypto-Websites, darunter KuCoin

Die Sperren werfen für Bestandskunden unmittelbar die Frage nach dem Zugang auf. Hinweise zu Auszahlungen hängen weiterhin von der Kooperation der betroffenen Anbieter ab.

Südkorea sperrt 27 Krypto-Websites, darunter KuCoin
Südkorea sperrt 27 Krypto-Websites, darunter KuCoin
Südkorea sperrt 27 Krypto-Websites, darunter KuCoin
Südkorea sperrt 27 Krypto-Websites, darunter KuCoin

Südkorea hat angeordnet, den Zugriff im Inland auf 27 Krypto-Websites zu sperren, darunter KuCoin und MEXC. Die Financial Intelligence Unit gab die Entscheidungen am 13. Oktober bekannt, nachdem die Kommunikationsaufsicht am 6. und 7. Oktober darüber beraten hatte. Damit werden frühere Beschränkungen für die Installation und Aktualisierung von Apps nicht registrierter Anbieter ausgeweitet.

Warum das wichtig ist

Die Regeln gelten für ausländische Anbieter mit koreanischen Kunden ebenso wie für inländische Unternehmen. Die Behörden beurteilen anhand mehrerer Faktoren, ob ein Anbieter in Südkorea tätig ist. Dazu zählen eine ISMS-Sicherheitszertifizierung, Websites auf Koreanisch, an Koreaner gerichtete Werbung und die Unterstützung von Zahlungen in Won.

Für Bestandskunden kann eine Website-Sperre den Zugang zu ihrem Konto und die Beantragung einer Auszahlung erschweren. Die FIU räumte ein, dass die Beschränkungen zu Schwierigkeiten bei Auszahlungen oder anderen Unannehmlichkeiten führen könnten. Über DAXA, einen koreanischen Branchenverband der Kryptobörsen, will sie mit Unterstützung der Anbieter detaillierte Auszahlungsverfahren bereitstellen.

Auswirkungen auf den Markt

Diese Unterstützung bei Auszahlungen ist bislang nur für die Zukunft angekündigt. Die Mitteilung enthält weder einen Zeitplan für die Umsetzung noch einen bestätigten Auszahlungsweg für KuCoin- oder MEXC-Kunden. Nutzer mit Guthaben müssen daher selbst herausfinden, wie sie auf ihre Konten zugreifen und Vermögenswerte übertragen können, falls Websites im Inland gesperrt werden.

Die FIU forderte Nutzer auf, Krypto-Vermögenswerte und Einlagen abzuheben, sobald sie einen nicht registrierten Anbieter erkannt haben. Zugleich warnte sie davor, private Schlüssel, Zugangsdaten oder Ausweisdokumente weiterzugeben. Die Behörden wollen Websites außerdem sperren lassen, sobald sie nicht registrierte Aktivitäten feststellen, ohne auf bestätigte Verluste bei Nutzern oder ein Gerichtsurteil zu warten. Sie wollen Ersatzadressen überwachen und weitere Sperrprüfungen beantragen, falls Anbieter darüber ihr Geschäft fortsetzen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Kryptoplattformen werden unter den 27 gesperrten Websites genannt?

    Laut Mitteilung der FIU stehen KuCoin und MEXC auf der Liste.

  2. Was könnten die Website-Sperren für Bestandskunden bedeuten?

    Eine Sperre des Website-Zugriffs im Inland könnte es Bestandskunden erschweren, auf ihre Konten zuzugreifen und Auszahlungen zu beantragen.

  3. Wer soll Hinweise zu Auszahlungen bereitstellen?

    Die FIU will mit Unterstützung der Anbieter über DAXA, einen koreanischen Branchenverband der Kryptobörsen, detaillierte Auszahlungsverfahren bereitstellen.

  4. Hat Südkorea Auszahlungswege für KuCoin- oder MEXC-Nutzer bestätigt?

    Für KuCoin- oder MEXC-Kunden wurde weder ein bestätigter Auszahlungsweg noch ein Zeitplan für die Umsetzung bei den einzelnen Anbietern bekannt gegeben.

  5. Welche Informationen sollten Nutzer laut FIU nicht weitergeben?

    Die FIU warnte Nutzer davor, nicht registrierten Anbietern private Schlüssel, Zugangsdaten oder Kopien von Ausweisdokumenten zu überlassen.

Quellenangabe
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