Die FCA teilte mit, dass sie an drei Standorten in London Unterlassungsaufforderungen verschickt hat. Dort betrieben Händler illegale Peer-to-Peer-Kryptogeschäfte. Die gemeinsame Aktion mit HM Revenue & Customs und der Metropolitan Police markiert ein entschlosseneres Vorgehen der Behörden, während das Vereinigte Königreich auf ein umfassendes Kryptoregime zusteuert. Nach Angaben der FCA ist derzeit kein Peer-to-Peer-Kryptounternehmen in Großbritannien registriert.
Warum das wichtig ist
Nicht registrierte Betreiber unterliegen keinen Schutzvorkehrungen, die Geldwäsche erkennen und verhindern sollen. Caroline Black von Gherson Solicitors erklärte, die Operation bestätige den Kurswechsel der FCA von Warnungen hin zu aktiven Maßnahmen. Für Betreiber, die ohne ordnungsgemäße Registrierung Kryptogeschäfte durchführen, bestehe weiterhin das Risiko strafrechtlicher Konsequenzen.
Die Durchsetzungsmaßnahme folgt auf ausführliche FCA-Leitlinien zum bevorstehenden Regime. Die Leitlinien betreffen qualifizierte Stablecoins, Kryptobörsen, den Handel und die Vermittlung von Geschäften, die Verwahrung digitaler Vermögenswerte sowie Staking. Unternehmen können vom 30. September bis zum 28. Februar 2027 eine FCA-Zulassung beantragen, bevor der Rahmen am 25. Oktober 2027 vollständig in Kraft tritt.
Auswirkungen auf den Markt
Die unmittelbaren Folgen treffen nicht registrierte Peer-to-Peer-Plattformen und die dort tätigen Händler. Die Botschaft richtet sich jedoch an den gesamten Kryptosektor. Unternehmen müssen prüfen, ob ihre Aktivitäten in den neuen Regulierungsbereich fallen, und, falls erforderlich, die Zulassung vorbereiten.
Aditya Mittal von Capco sagte, Unternehmen sollten zunächst klären, welche Teile ihrer Geschäfte in den Geltungsbereich fallen. Die zweite koordinierte Durchsetzungsaktion innerhalb von sechs Monaten zeigt, dass die FCA neue Leitlinien mit direkten Maßnahmen verbindet. Dadurch steigt der Compliance-Druck vor dem für 2027 geplanten Inkrafttreten.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Maßnahmen ergriff die FCA gegen Londoner P2P-Kryptounternehmen?
Die FCA verschickte an drei Standorten in London Unterlassungsaufforderungen und verlangte von den Händlern, den Betrieb illegaler Peer-to-Peer-Kryptogeschäfte einzustellen.
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Welche Behörden beteiligten sich an der FCA-Durchsetzungsaktion?
HM Revenue & Customs und die Metropolitan Police beteiligten sich an der koordinierten Aktion mit der FCA.
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Warum ist die FCA-Registrierung für P2P-Kryptounternehmen wichtig?
Die Registrierung bindet Unternehmen an Schutzvorkehrungen zur Erkennung und Verhinderung von Geldwäsche. Nach Angaben der FCA entgehen nicht registrierte Betreiber diesen Kontrollen.
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Wann können Kryptounternehmen eine FCA-Zulassung beantragen?
Das Antragsfenster läuft vom 30. September bis zum 28. Februar 2027.
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Wann tritt das Kryptoregulierungssystem des Vereinigten Königreichs vollständig in Kraft?
Der Rahmen tritt am 25. Oktober 2027 vollständig in Kraft. Er umfasst unter anderem Stablecoins, Börsen, Handel, Verwahrung und Staking.
CoinDesk