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Swift startet Blockchain-Rail für 24/7-Tokenized-Deposit-Settlement

Siebzehn globale Banken haben sich für die Pilotierung von Live-Transaktionen mit tokenisierten Einlagen auf Swifts neuer Chain angemeldet und verwandeln den Messaging-Platzhirsch in direkte Infrastruktur für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.

Swift hat ein Blockchain-basiertes Settlement-System vorgestellt, das tokenisierte Einlagen rund um die Uhr grenzüberschreitend bewegen soll. 17 globale Banken haben sich für die Pilotierung von Live-Transaktionen auf der neuen Schiene bereit erklärt.

Der Schritt markiert eine strategische Neuausrichtung für das Messaging-Netzwerk, das seit Jahrzehnten zwischen Korrespondenzbanken vermittelt. Indem Swift von einer Messaging-Schicht zu einer direkten On-Chain-Settlement-Infrastruktur übergeht, positioniert sich das Netzwerk innerhalb des Stacks für tokenisierte Einlagen, statt zuzusehen, wie Banken diesen Flow über öffentliche Chains oder konkurrierende permissioned Netzwerke leiten.

Warum das wichtig ist

Das Pilotprojekt signalisiert, dass etablierte Zahlungsschienen tokenisierte Einlagen als kurzfristiges Settlement-Primitiv betrachten, nicht Stablecoins oder Wholesale-CBDCs. Die Banken behalten ihre Bilanzen, ihren KYC-Perimeter und ihre Nostro-Konten; die Blockchain übernimmt Synchronisation und 24/7-Finalität. Das Aufgebot von 17 Banken verschafft Swift vom ersten Tag an eine glaubwürdige Distribution, jenen Teil, den konkurrierende permissioned Ledger bislang nur schwer zusammenbekommen haben.

Marktauswirkungen

Für Teams, die im Bereich Public-Chain-Payments arbeiten, hebt dieser Schritt die Messlatte: Eine regulierte, bankfähige Alternative existiert nun auf der Messaging-Schicht, der Banken bereits vertrauen. Für Stablecoin- und RWA-Emittenten ist die Schiene eher komplementär als konkurrenzierend, doch der adressierbare Markt für grenzüberschreitendes Stablecoin-Settlement schrumpft, falls Bankeinlagen-Token den Korrespondenzbanken-Anwendungsfall zuerst absorbieren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Swift konkret eingeführt?

    Swift hat ein Blockchain-basiertes Settlement-System für 24/7-Grenzüberschreitende Zahlungen rund um tokenisierte Einlagen vorgestellt, 17 globale Banken bereiten die Pilotierung von Live-Transaktionen auf der neuen Schiene vor.

  2. Warum baut Swift auf Blockchain, statt Messaging-Schicht zu bleiben?

    Mit dem Schritt in direktes On-Chain-Settlement positioniert sich Swift innerhalb des Stacks für tokenisierte Einlagen, statt zuzusehen, wie Banken diesen Flow über öffentliche Chains oder konkurrierende permissioned Netzwerke leiten.

  3. Wie unterscheidet sich das von Stablecoin-Zahlungsschienen?

    Tokenisierte Einlagen erlauben Banken Settlement mit eigenen bilanziellen Verbindlichkeiten bei vollem KYC und Nostro-Konten-Kontinuität, Stablecoins siedeln auf einem separaten Parallel-Asset. Beide adressieren unterschiedliche Teile des Marktes.

  4. Welche Banken nehmen am Swift-Pilotprojekt für tokenisierte Einlagen teil?

    Swift bestätigte 17 globale Banken, die Live-Transaktionen mit tokenisierten Einlagen auf dem neuen Blockchain-System pilotieren wollen, was dem Netzwerk vom Start an glaubwürdige Distribution verschafft.

  5. Was bedeutet das für Public-Chain-Payments und Stablecoin-Emittenten?

    Eine regulierte bankfähige Alternative existiert nun auf der Messaging-Schicht, der Banken bereits vertrauen. Stablecoin- und RWA-Emittenten bleiben komplementär, doch der adressierbare Markt für grenzüberschreitendes Stablecoin-Settlement schrumpft, falls Bankeinlagen-Token den Korrespondenzbanken-Anwendungsfall…

Quellenangabe
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