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THORChain lehnt Sperre von 387,5-Mio.-Dollar-Hackgeldern ab

Der Streit stellt das erlaubnisfreie Design von THORChain den Forderungen nach gezielten Eingriffen nach einem schweren Angriff auf eine Börse gegenüber.

THORChain lehnt Sperre von 387,5-Mio.-Dollar-Hackgeldern ab
THORChain lehnt Sperre von 387,5-Mio.-Dollar-Hackgeldern ab

THORChain lehnte die Forderung von Bitget-CEO Gracy Chen ab, Adressen von Angreifern nach dem Sicherheitsvorfall bei Bitget am 24. September nicht mehr zu bedienen. Dabei wurden Vermögenswerte im Wert von rund 387,5 Millionen US-Dollar gestohlen. Das Protokoll erklärte, sein Mechanismus zum Anhalten des Netzwerks schütze das System als Ganzes, nicht einzelne Adressen oder Swaps.

Warum das wichtig ist

Die Reaktion unterscheidet zwischen dem Anhalten des gesamten Netzwerks bei einer Bedrohung und der gezielten Sperrung einzelner Nutzer. THORChain erklärte, dass sein erlaubnisfreies Design keine gezielten Adresssperren vorsieht.

Auswirkungen auf den Markt

THORChain verwies auch auf den eigenen Exploit im Mai, bei dem 10,7 Millionen US-Dollar erbeutet wurden. Damals seien die Adressen der Angreifer ebenfalls nicht auf eine Sperrliste gesetzt worden. Die unterschiedlichen Positionen der Börse und des Protokolls verdeutlichen die Zielkonflikte zwischen Sicherheit und Kontrolle bei erlaubnisfreier Infrastruktur.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was forderte Bitget-CEO Gracy Chen von THORChain?

    Chen forderte THORChain auf, Adressen von Angreifern nach dem Sicherheitsvorfall bei Bitget am 24. September nicht mehr zu bedienen.

  2. Um welchen Betrag ging es bei dem Sicherheitsvorfall bei Bitget?

    Bei dem Vorfall wurden Vermögenswerte im Wert von rund 387,5 Millionen US-Dollar gestohlen.

  3. Warum lehnte THORChain die Forderung ab, bestimmte Adressen zu sperren?

    THORChain erklärte, sein Anhalte-Mechanismus schütze das Protokoll als Ganzes und sei nicht dafür gedacht, einzelne Adressen oder Swaps zu sperren.

  4. Auf welchen Präzedenzfall verwies THORChain?

    Das Protokoll erklärte, dass die Adressen der Angreifer nach dem eigenen Exploit im Mai, bei dem 10,7 Millionen US-Dollar erbeutet wurden, nicht auf eine Sperrliste gesetzt worden seien.

  5. Welche grundsätzliche Frage wirft der Streit auf?

    Er verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen gezielten Eingriffen nach einem Angriff und dem Erhalt eines erlaubnisfreien Zugangs zu dezentraler Infrastruktur.

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