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Ungarn streicht Drittprüfung für Krypto-Trades

CoinCash erhält in derselben Woche die erste MiCA-Lizenz, in der Budapest eine Regel abschafft, die Vermittlern ein Veto gegen Krypto-Trades von Privatanlegern erlaubt hatte. Damit liegt Ungarn beim neuen EU-Rahmen vorn.

Ungarn streicht Drittprüfung für Krypto-Trades
Ungarn streicht Drittprüfung für Krypto-Trades

Ungarn hat seine verpflichtende Drittprüfung für Krypto-zu-Fiat-Umwandlungen abgeschafft, in derselben Woche, in der CoinCash als erster heimischer Anbieter im Land eine Lizenz nach Markets in Crypto-Assets (MiCA) erhielt. Der doppelte Schritt beseitigt ein Vermittler-Veto, das Krypto-Trades von Privatanlegern auf Ebene lokaler Börsen gebremst hatte.

Warum das wichtig ist

Nach der alten Regel mussten ungarische Krypto-Umwandlungen über lizenzierte Handelsplätze vor der Abwicklung eine separate Drittprüfung bestehen. Betreiber und Privatanleger hatten diesen Schritt als Reibungsverlust bezeichnet, der Volumen zu Offshore-Plattformen drängte. Die Streichung der Vorgabe parallel zur ersten MiCA-Zulassung signalisiert, dass Budapest innerhalb des neuen EU-Krypto-Rahmens auf eine permissive Umsetzung setzt, statt nationale Beschränkungen aufzuschichten.

Marktauswirkung

MiCA, das harmonisierte Krypto-Regelwerk der EU, gilt im gesamten Block vollständig, lässt den Mitgliedstaaten aber Spielraum, Regeln auf nationaler Ebene zu verschärfen oder zu lockern. Ungarns Kombination aus leichteren Onboarding-Regeln und erster heimischer Lizenz verschafft CoinCash einen regulierten Zugang ohne zusätzliche Prüfschranke. Zu beobachten ist, ob andere EU-Hauptstädte demselben weniger strengen Muster folgen oder ob Ungarn ein Einzelfall bleibt.

CoinCash hat keine Transaktionsvolumina im Zusammenhang mit der Lizenz offengelegt. Die Lizenzkategorie umfasst die Zulassung als crypto-asset service provider (CASP) unter MiCA.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Ungarn bei Krypto-Umwandlungen geändert?

    Ungarn hat seine verpflichtende Drittprüfung für Krypto-zu-Fiat-Umwandlungen an lizenzierten Handelsplätzen abgeschafft. Damit entfällt ein Vermittler-Veto, das vor der Abwicklung passieren musste.

  2. Welches Unternehmen erhielt Ungarns erste MiCA-Lizenz?

    CoinCash wurde der erste heimische Anbieter in Ungarn mit einer Lizenz nach Markets in Crypto-Assets (MiCA), in der Kategorie der Zulassung als crypto-asset service provider (CASP).

  3. Was ist MiCA und gilt es in Ungarn?

    MiCA ist die harmonisierte Krypto-Regulierung der EU, die im gesamten Block vollständig in Kraft ist. Sie setzt die Basis, lässt den Mitgliedstaaten aber Spielraum, Regeln auf nationaler Ebene zu verschärfen oder zu lockern.

  4. Warum hat Ungarn die Drittprüfungs-Pflicht gestrichen?

    Betreiber und Privatanleger hatten den Drittprüfungsschritt als Reibung bezeichnet, die Handelsvolumen zu Offshore-Plattformen drängte. Die Abschaffung beseitigt diese Hürde innerhalb des neuen MiCA-Rahmens.

  5. Werden andere EU-Länder Ungarns Ansatz folgen?

    Das ist unklar. Ungarn hat sich für eine permissive Umsetzung entschieden, doch jeder Mitgliedstaat legt seine eigene nationale MiCA-Ergänzung fest. Andere Hauptstädte könnten diese Auslegung übernehmen oder strengere nationale Regeln beibehalten.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinTelegraph · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 25d
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