Seit die USA 1971 den Goldstandard aufgegeben haben, hat der Dollar 99,24% seiner Kaufkraft gemessen an Gold verloren, während Gold selbst im gleichen Zeitraum nominal um mehr als 11.000% gestiegen ist.
Dieser Datenpunkt ist ein Favorit der Befürworter harter Währungen und dient als langfristige Benchmark für die Geldentwertung. Der Nixon-Schock von 1971 — als die USA einseitig die Umwandlung des Dollars in Gold beendeten — wird weithin als der strukturelle Bruch zitiert, der das Fiat-Angebot von jeglichem Rohstoffanker entkoppelte.
Für Investoren ist die Zahl weniger ein Handelssignal als ein makroökonomisches Rahmenwerk: Sie kontextualisiert, warum institutionelle und private Anleger zunehmend nach Gold, Bitcoin und anderen knappen Vermögenswerten als langfristigen Wertspeichern in einer Welt mit anhaltenden Defizitausgaben und der Expansion der Zentralbankbilanz suchen.