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USDC-Ausblick sinkt: Mizuho und JPMorgan kürzen Circle

Zwei der größten Sell-Side-Banken haben ihre Zahlen für Circle und Coinbase gesenkt, während Bernstein und William Blair den Burggraben weiter intakt sehen. Die Spaltung ist wichtiger als die Herabstufungen.

Mizuho hat Circle herabgestuft, während JPMorgan die Gewinnschätzungen für Circle und Coinbase senkte. Das signalisiert, dass selbst der regulierte, reservegedeckte Teil des Stablecoin-Markts nicht mehr immun gegen den strengeren Blick der Wall Street auf kryptobezogene Erlöse ist. Damit stehen zwei der größten US-Banken auf der Sell-Side im vorsichtigen Lager zu den wirtschaftlichen Aussichten von USDC, genau in dem Moment, in dem Circle seine Vertriebsvorteile nutzt, um Marktanteile zu verteidigen.

Warum das wichtig ist

Nicht jeder Analyst stimmte zu. Bernstein und William Blair hielten an optimistischen Ratings fest und argumentierten, Circles Netzwerkeffekte, Bankbeziehungen und regulatorischer Vorsprung sollten den Burggraben gegen Tether und eine wachsende Reihe bankemittierter Alternativen schützen. Die Spaltung zeigt die laufende Debatte um USDC: Sind die Erträge, die Circle mit kurzlaufenden Treasuries und dem Float seiner Reservebasis erzielt, strukturelle Gewinne, oder ein Zinszyklus-Gewinn, der schrumpft, sobald die Fed senkt und der Wettbewerb zunimmt?

Marktauswirkungen

Circle wird ebenso nach der Wirtschaftlichkeit seines Reserveportfolios bewertet wie nach der umlaufenden USDC-Menge. Jede Kürzung der Konsenserlöse trifft daher direkt den Bewertungsmultiplikator, den Investoren zu zahlen bereit sind. Coinbase, das als Vertriebspartner einen erheblichen Anteil der USDC-Reserveerträge erhält, nimmt denselben Abschlag in einer anderen Erlöszeile auf. Der nächste wichtige Impuls ist Circles nächste Reserveoffenlegung und jede Aktualisierung der Prognose zu Zinserträgen, jener einzelnen Kennzahl, die jede weitere Debatte über die Aktie rahmt.

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$USDC

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum hat Mizuho Circle herabgestuft?

    Mizuho wechselte zu einer vorsichtigeren Einstufung, da USDCs Erlösmodell, basierend auf Renditen kurzlaufender Treasuries und Reserve-Float, durch den Zinszyklus und wachsende Konkurrenz bankemittierter Stablecoins unter Druck steht.

  2. Was hat JPMorgan bei Circle und Coinbase geändert?

    JPMorgan senkte die Gewinnschätzungen für beide Unternehmen. Dahinter stehen strengere Annahmen zu Zinserträgen aus USDC-Reserven, einer Erlöszeile, an der Coinbase als Circles Vertriebspartner beteiligt ist.

  3. Warum bleiben Bernstein und William Blair bei Circle optimistisch?

    Sie argumentieren, dass Circles Netzwerkeffekte, Bankbeziehungen und regulatorischer Vorsprung einen dauerhaften Burggraben gegen Tether und eine wachsende Liste bankemittierter Stablecoin-Alternativen schaffen.

  4. Wie beeinflusst USDCs Reserverendite die Circle-Aktie?

    Circle verdient Zinsen auf die kurzlaufenden Treasuries und Barmittel, die USDC decken. Daher hängen Konsenserlöse und der Multiplikator, den Investoren für die Aktie zahlen, direkt vom Zinsumfeld und der umlaufenden USDC-Menge ab.

  5. Was ist der nächste Impuls für Circle-Aktien?

    Circles nächste Reserveoffenlegung und jede Aktualisierung der Prognose zu Zinserträgen werden der wichtigste Datenpunkt sein, weil diese einzelne Kennzahl die gesamte Debatte über die Bewertung der Aktie rahmt.

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