World Liberty Financial hat in Florida eine Verleumdungsklage gegen den TRON-Gründer Justin Sun eingereicht und ihm vorgeworfen, ein "Short-and-Distort"-Schema zu betreiben: heimliches Leerverkaufen von $WLFI, während er es öffentlich an Einzelkäufer bewirbt. In der Klage wird weiter behauptet, dass Sun gegen die Investitionsbedingungen verstoßen, unautorisierte Token-Übertragungen durchgeführt und koordinierte öffentliche Angriffe gestartet hat, nachdem WLFI seine Bestände eingefroren hatte.
Der rechtliche Konflikt ist ein Zweifrontenkrieg. Sun hatte bereits WLFI wegen Betrugs verklagt und behauptet, das mit Trump verbundene Projekt habe ihn gezwungen und seine Vermögenswerte unangemessen eingefroren. Die neue Klage von WLFI ist ein direkter Gegenschlag, der Sun als Angreifer umrahmt, der seine öffentliche Plattform genutzt hat, um von einem Token zu profitieren, den er gleichzeitig untergrub.
Da beide Seiten nun aktive Klagen haben, steht die Governance und die Praxis der Anlegerbeziehungen eines hochkarätigen, politisch verbundenen Krypto-Projekts unter gerichtlicher Prüfung.