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Kalshi verliert in Washington wegen Sportmärkten

Die einstweilige Verfügung trifft Kalshi im eigenen Bundesstaat, wo seine Verträge auf politische Ereignisse im vergangenen Jahr bereits einen CFTC-Streit gewonnen hatten. Sportwetten sind jedoch ein größerer und rechtlich dichter besetzter Markt.

Ein Gericht im US-Bundesstaat Washington hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die Kalshi untersagt, dort sportbezogene Prognosekontrakte anzubieten. Das Gericht entschied, dass die Aktivität nach dem Recht Washingtons illegales Glücksspiel darstellt.

Warum das wichtig ist

Kalshi hat in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich dafür argumentiert, dass seine Ereigniskontrakte von der CFTC regulierte Swaps sind und keine Wetten, die unter staatliche Glücksspielgesetze fallen. Ein Bundesgericht in Nevada folgte dieser Sichtweise 2024 für Kalshis politische Märkte. Sport ist ein anderer Konflikt. Der Markt ist größer, die Glücksspielaufseher der Bundesstaaten treten entschlossener auf, und Stammes-Glücksspielabkommen geben den Staaten ein deutlich schärferes juristisches Instrument, als es das Argument der CFTC-Vorrangwirkung bislang je zu bewältigen hatte.

Marktauswirkungen

Die Verfügung ist vorläufig und auf Washington begrenzt, doch sie schafft den ersten echten Test dafür, ob die CFTC-Ausnahme dem Kontakt mit einem Bundesstaat standhält, der die Einnahmen aus Sportwetten für sich und seine Stammespartner beansprucht. Kalshi erklärte, die Verfügung zu befolgen und zugleich Berufung einzulegen. Eine Niederlage in der Berufungsinstanz würde Kalshi zwingen, Nutzer aus Washington bei Sportmärkten entweder per Geo-Blocking auszuschließen oder diese Kontrakte so umzugestalten, dass sie weniger wie Wetten und stärker wie die Finanzinstrumente wirken, die die CFTC bereits genehmigt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum hat das Gericht in Washington Kalshis Sportmärkte blockiert?

    Der Richter entschied, dass Kalshis sportbezogene Ereigniskontrakte nach dem Recht des Bundesstaats Washington als illegale Glücksspielaktivität gelten, und erließ eine einstweilige Verfügung, die sie dort blockiert.

  2. Ist Kalshis Geschäft mit politischen Prognosemärkten ebenfalls betroffen?

    Nein. Die Verfügung ist auf sportbezogene Kontrakte in Washington beschränkt. Kalshis politische und andere Ereigniskontrakte, die ein Bundesgericht 2024 als CFTC-regulierte Swaps einstufte, sind nicht Teil dieser Entscheidung.

  3. Was ist das CFTC-Vorrangargument, auf das sich Kalshi stützt?

    Kalshi vertritt die Position, dass seine Ereigniskontrakte Finanzswaps unter bundesrechtlicher CFTC-Zuständigkeit sind und daher staatliche Glücksspielgesetze verdrängen sollten. Dieses Argument hatte 2024 bei politischen Märkten Erfolg, wurde vor Gericht aber noch nicht gegen Sportwetten getestet.

  4. Können Kalshi-Nutzer in Washington weiterhin Sportkontrakte handeln?

    Während der Verfügung erklärte Kalshi, die Anordnung zu befolgen und Nutzer aus Washington von seinen Sportmärkten auszuschließen. Die Verfügung ist vorläufig, und Kalshi hat angekündigt, Berufung einzulegen.

  5. Was passiert, wenn Kalshi die Berufung verliert?

    Eine Niederlage in der Berufungsinstanz würde Kalshi zwingen, Nutzer aus Washington auf Sportmärkten entweder dauerhaft per Geo-Blocking auszuschließen oder seine Sportkontrakte so umzugestalten, dass sie eher von der CFTC genehmigten Finanzinstrumenten ähneln als Wetten nach bundesstaatlichem Recht.

Quellenangabe
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