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XRP: Ripple-CEO enthüllt Plan zur Auflösung nach SEC-Klage

Der CEO bezifferte den vierjährigen SEC-Streit auf 150 Mio. $ an Rechtskosten und stellte die Entscheidung, weiterzukämpfen, als Frage von Arbeitsplätzen dar, nicht als Wette auf den Regulierungsstatus von XRP.

XRP: Ripple-CEO enthüllt Plan zur Auflösung nach SEC-Klage
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XRP: Ripple-CEO enthüllt Plan zur Auflösung nach SEC-Klage
XRP: Ripple-CEO enthüllt Plan zur Auflösung nach SEC-Klage

Ripple-CEO Brad Garlinghouse legte diese Woche offen, dass er und Mitgründer Chris Larsen ernsthaft erwogen hatten, das Unternehmen abzuwickeln und seine XRP-Bestände an Aktionäre auszuschütten, nachdem die SEC 2020 geklagt hatte. Danach entschieden sie sich, den Fall vor Gericht auszutragen. Bei einem Auftritt an der University of Kansas School of Business sagte Garlinghouse, die Auflösung sei gegenüber einer Regierung mit, wie er es nannte, "unendlicher Macht und unendlichen Ressourcen" der einfachere Weg gewesen.

Er bezifferte Ripples Rechtskosten im vierjährigen Streit auf rund 150 Millionen $. Diese Rechnung trug das Unternehmen, um Hunderte Arbeitsplätze zu sichern, die bei einer Schließung verloren gegangen wären. Die SEC hatte Garlinghouse und Larsen persönlich in der Klage genannt, in der sie Ripple vorwarf, XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft zu haben. Garlinghouse sagte, er habe sich zwischen 2017 und 2019 viermal ohne Anwalt mit Behördenvertretern getroffen und nie gehört, dass XRP als Wertpapier eingestuft werden könnte. Dieses Detail nutzt er, um zu argumentieren, dem Unternehmen seien klare Regeln verweigert worden.

Warum das wichtig ist

Die Offenlegung rückt Ripples Haltung während des Verfahrens von einer selbstbewussten Verteidigung hin zu einer Überlebensrechnung. Garlinghouses Darstellung legt nahe, dass das Unternehmen bei einer Abwicklung nur noch als Hülle bestanden hätte, die XRP an Aktionäre verteilt. Dieses Szenario hätte XRP ohne einen Unternehmenssponsor gelassen, der Angebot und Ausgaben für das Ökosystem steuert. Dass er auf die fehlende regulatorische Orientierung zwischen 2017 und 2019 verweist, speist zudem eine seit Langem laufende Branchenbeschwerde, wonach der auf Durchsetzung ausgerichtete Ansatz der SEC Token-Emittenten ohne Fahrplan für Compliance zurückgelassen habe.

Marktauswirkungen

Der juristische Ausgang bleibt der Anker für das regulatorische Profil von XRP. Richterin Analisa Torres entschied, dass XRP an sich kein Wertpapier ist. Auf diesen Präzedenzfall hat sich die übrige Branche in späteren Verfahren berufen. Beide Seiten einigten sich im Mai vergangenen Jahres, nachdem eine neue SEC-Führung eine kryptofreundlichere Haltung eingenommen hatte. XRP selbst bewegte sich nach den Aussagen kaum, die eher als historischer Kommentar denn als neuer Katalysator gelesen wurden. Das eigentliche Marktsignal steckt in den Rechtskosten von 150 Mio. $, einem Richtwert, der die Kosten eines SEC-Streits für jeden Emittenten beziffert, der abwägt, ob er früh vergleicht oder bis zum Urteil prozessiert.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was sagte Ripples CEO über eine Schließung des Unternehmens?

    Brad Garlinghouse sagte, er und Mitgründer Chris Larsen hätten nach der SEC-Klage 2020 ernsthaft erwogen, Ripple aufzulösen und seine XRP-Bestände an Aktionäre auszuschütten, bevor sie beschlossen, vor Gericht zu kämpfen, um Hunderte Jobs zu sichern.

  2. Wie viel gab Ripple im Streit mit der SEC aus?

    Garlinghouse bezifferte Ripples Rechtskosten im vierjährigen Streit auf rund 150 Millionen $. Das Unternehmen trug diese Summe, statt früh zu vergleichen oder sich abzuwickeln.

  3. Wie ging die SEC-Klage gegen Ripple aus?

    Richterin Analisa Torres entschied, dass XRP an sich kein Wertpapier ist. Beide Seiten einigten sich im Mai vergangenen Jahres, nachdem eine neue SEC-Führung eine kryptofreundlichere Haltung eingenommen hatte.

  4. Warum sagt Garlinghouse, das Unternehmen sei unfair behandelt worden?

    Er sagte, er habe SEC-Vertreter zwischen 2017 und 2019 viermal ohne Anwalt getroffen und nie gehört, dass XRP als Wertpapier gelten könnte. Dieses Detail nutzt er, um zu argumentieren, Ripple seien vor der Klage klare Regeln verweigert worden.

  5. Wie reagierte der XRP-Kurs auf die Aussagen?

    XRP bewegte sich nach den Kommentaren kaum, da sie eher als historischer Rückblick denn als neuer Marktkatalysator gelesen wurden. Die Rechtskosten von 150 Mio. $ sind nun aber ein Richtwert für Emittenten, die zwischen frühem Vergleich und Prozess abwägen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2h
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