Der Bestand an Bargeld und kurzfristigen US-Staatsanleihen bei Berkshire Hathaway ist laut dem jüngsten Quartalsbericht des Unternehmens auf einen Rekordwert von 397 Mrd. US-Dollar gestiegen, den höchsten in der Firmengeschichte.
Der Wert unterstreicht, wie weit sich Warren Buffett aus Risikoanlagen zurückgezogen hat. Berkshire ist seit zehn Quartalen in Folge ein Nettoverkäufer von Aktien, und der Bargeldberg hat sich seit Anfang 2023 mehr als verdoppelt. Der Aufbau hat sich sogar beschleunigt, während der S&P 500 und Bitcoin neue Höchststände markierten, eine Divergenz, die das Orakel von Omaha historisch als kontraires Signal genutzt hat.
Warum das wichtig ist
Berkshires Bilanz gilt an den Makrodesks als einer der saubersten Indikatoren für die institutionelle Risikobereitschaft, weil Buffett nur dann investiert, wenn die Preise seine Hürde erfüllen. Eine Bargeldposition von 397 Mrd. US-Dollar entspricht rund 28 Prozent der Gesamtaktiva des Unternehmens, eine ungewöhnlich defensive Haltung für ein Vehikel, das dazu gedacht ist, Kapital in operativen Geschäften zu vermehren. Das Signal ist nicht, dass Buffett einen Crash erwartet, sondern dass er bei den aktuellen Preisen keine Bewertungen findet, die er bereit ist zu zeichnen.
Auswirkungen auf den Markt
Für Krypto und breitere Risikoanlagen reiht sich Berkshires Rekordbargeld in ein Jahr mit schwachen Makrodaten, hartnäckiger Dienstleistungsinflation und erneuter handelskriegerischer Rhetorik ein. Die Historie liefert ein gemischtes Bild: Der Bargeldaufbau 2020 ging dem COVID-Crash voraus, markierte aber auch den Moment, in dem Buffett über das meiste trockene Pulver seit Jahrzehnten verfügte. Der aktuelle Berg ist nun größer, sowohl in absoluten Dollar als auch als Anteil an den Aktiva. Beobachten Sie den nächsten 13F-Bericht, um zu sehen, was Berkshire mit dem Bargeld kauft. Bis dahin lautet die Botschaft Geduld, nicht Panik.
Häufig gestellte Fragen
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Wie groß ist Berkshires Bargeldposition aktuell?
Der Bestand an Bargeld und kurzfristigen US-Staatsanleihen bei Berkshire Hathaway ist laut dem jüngsten Quartalsbericht auf einen Rekordwert von 397 Mrd. US-Dollar gestiegen, den höchsten in der Firmengeschichte.
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Warum hält Buffett so viel Bargeld?
Berkshire ist seit zehn Quartalen in Folge ein Nettoverkäufer von Aktien, und der Aufbau hat sich sogar beschleunigt, während der S&P 500 und Bitcoin neue Höchststände erreichten. Buffett signalisiert, dass er bei den aktuellen Preisen keine Bewertungen findet, die er zu zeichnen bereit ist.
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Welcher Anteil von Berkshires Aktiva liegt aktuell in Bargeld?
Rund 28 Prozent der Gesamtaktiva Berkshires werden inzwischen in Bargeld und kurzfristigen US-Staatsanleihen gehalten, eine ungewöhnlich defensive Haltung für ein Vehikel, das Kapital in operativen Geschäften vermehren soll.
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Wie lässt sich Berkshires Bargeldaufbau mit früheren Zyklen vergleichen?
Der Bargeldaufbau 2020 ging dem COVID-Einbruch voraus, markierte aber auch den Moment, in dem Buffett über das meiste trockene Pulver seit Jahrzehnten verfügte. Der aktuelle Berg ist sowohl in absoluten Dollar als auch als Anteil an den Gesamtaktiva größer.
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Was sollten Anleger als Nächstes von Berkshire beobachten?
Der nächste 13F-Bericht wird zeigen, was Berkshire mit dem Bargeld kauft. Die Botschaft lautet vorerst Geduld statt Panik, doch jeder Einsatz würde eine Verschiebung der institutionellen Risikobereitschaft markieren, die der Markt aufmerksam verfolgt.