Finanzminister Scott Bessent hat am Dienstag öffentlich die Opposition der Regierung gegen eine Zentralbank-Digitalwährung bekräftigt und damit eine der klarsten Aussagen eines hochrangigen Beamten zu diesem Thema geliefert. "Es wird keine Zentralbank-Digitalwährung geben, die meiner Meinung nach der erste Schritt in Richtung Überwachung wäre", sagte Bessent.
Die Formulierung ist bedeutend: Bessent beruft sich nicht nur auf eine politische Präferenz — er verankert die Ablehnung in einem Argument für Bürgerrechte und positioniert die CBDC als Überwachungsinstrument und nicht als monetäres Werkzeug. Diese Sprache wird wahrscheinlich sowohl bei der Krypto-Community als auch bei dem breiteren libertären Flügel der Republikaner Anklang finden.
Für die Märkte digitaler Vermögenswerte ist die Aussage ein zweischneidiges Signal.