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Celsius: Mashinsky darf nie wieder in der Krypto-Branche arbeiten

Die Einigung ergänzt Mashinskys zwölfjährige Haftstrafe um ein branchenweites Tätigkeitsverbot auf Ebene des Bundesstaats. Celsius-Gläubiger haben im Insolvenzverfahren mehr als 3,4 Mrd. Dollar erhalten.

Celsius: Mashinsky darf nie wieder in der Krypto-Branche arbeiten
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Celsius: Mashinsky darf nie wieder in der Krypto-Branche arbeiten
Celsius: Mashinsky darf nie wieder in der Krypto-Branche arbeiten

New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James hat eine Einigung erzielt, die den früheren Celsius-Chef Alex Mashinsky zur Zahlung von bis zu 35 Mio. Dollar verpflichtet und ihm dauerhaft Tätigkeiten in der Wertpapier-, Rohstoff- und Kryptowährungsbranche untersagt. Mashinsky verbüßt eine zwölfjährige Haftstrafe auf Bundesebene, nachdem er sich des Wertpapier- und Rohstoffbetrugs schuldig bekannt hatte.

Warum das wichtig ist

Die Einigung beendet New Yorks Zivilklage aus dem Jahr 2023. Darin wurde Mashinsky vorgeworfen, Hunderttausende Anleger über die Sicherheit ihrer Celsius-Einlagen getäuscht zu haben, darunter mehr als 26.000 Einwohner des Bundesstaats. James zufolge stellte Celsius sich als sicherer als eine Bank dar, setzte Kundengelder jedoch für riskante Strategien ein und verschleierte Verluste.

Die Zahlungsbedingungen sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Mashinsky muss New York 25 Mio. Dollar zahlen, falls er nicht 10 Mio. Dollar an unrechtmäßig erzielten Gewinnen an die Bundesregierung abtritt. Weitere 10 Mio. Dollar werden fällig, wenn er seine Haftstrafe nicht vollständig verbüßt. Die CFTC hatte ihm im Juni ebenfalls dauerhaft Tätigkeiten im Rohstoffgeschäft untersagt.

Auswirkungen auf den Markt

Celsius setzte im Juni 2022 Kundenauszahlungen aus und meldete im darauffolgenden Monat Insolvenz an. Kunden und Gläubiger haben im Insolvenzverfahren mehr als 3,4 Mrd. Dollar erhalten, sagte James. Celsius hatte geplant, nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens 2024 rund 3 Mrd. Dollar in Kryptowährungen und Bargeld auszuschütten und dafür Coinbase und PayPal als Zahlungsdienstleister zu nutzen.

Die Einigung ergänzt die Haftstrafe auf Bundesebene und die Maßnahme der CFTC um ein dauerhaftes Tätigkeitsverbot auf Ebene des Bundesstaats. Für Anleger rückt der Fall auch die Risiken im Umgang von Celsius mit Kundengeldern und den langwierigen Prozess der Rückgewinnung von Geldern in den Blick.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Tätigkeiten untersagt die Einigung Alex Mashinsky?

    Sie untersagt ihm dauerhaft Tätigkeiten in der Wertpapier-, Rohstoff- und Kryptowährungsbranche.

  2. Wie ist die Zahlung von bis zu 35 Mio. Dollar im Rahmen der Einigung geregelt?

    Mashinsky muss New York 25 Mio. Dollar zahlen, falls er nicht 10 Mio. Dollar an unrechtmäßig erzielten Gewinnen an die Bundesregierung abtritt. Weitere 10 Mio. Dollar werden fällig, wenn er seine Haftstrafe nicht vollständig verbüßt.

  3. Worum ging es in New Yorks Zivilklage gegen Mashinsky?

    Die Klage aus dem Jahr 2023 warf ihm vor, Hunderttausende Anleger über die Sicherheit ihrer Celsius-Einlagen getäuscht zu haben, darunter mehr als 26.000 Einwohner New Yorks.

  4. Wie viel haben Celsius-Kunden und -Gläubiger erhalten?

    Laut Generalstaatsanwältin Letitia James haben sie im Insolvenzverfahren von Celsius mehr als 3,4 Mrd. Dollar erhalten.

  5. Was geschah mit Celsius vor der Insolvenz?

    Celsius setzte im Juni 2022 Kundenauszahlungen aus und meldete im darauffolgenden Monat Insolvenz an.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 13d
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