Die Commodity Futures Trading Commission hat am 2. September bei einem Bundesgericht die Abweisung der Klage der CME Group gegen Kalshis Bitcoin-Perpetual-Kontrakt beantragt. Die Begründung: Der Börse fehle die Klagebefugnis, um ein Produkt zu blockieren, das sie selbst listen könnte. Der Antrag dreht sich zwar darum, ob ein Kontrakt ohne festen Verfalltermin in das US-Futures-Regime gehört, doch die Aufsichtsbehörde stellt die Klagebefugnis zuerst infrage. Die CME hatte am 18. Juni wegen der Genehmigung der Perpetuals von KalshiEX durch die Behörde vom 29. Mai geklagt und argumentiert, es handle sich um Swaps und nicht um Futures im Sinne des Commodity Exchange Act.
Warum es wichtig ist
Dieser Fall ist die entscheidende Vorfrage, die darüber bestimmt, ob sich das in Offshore-Kryptomärkten populär gewordene Perpetual-Format Venue für Venue und Asset-Klasse für Asset-Klasse innerhalb des regulierten US-Perimeters ausbreiten kann. Daten von CryptoQuant beziffern das globale Volumen von Krypto-Perpetual-Futures 2025 auf rund 61,7 Billionen Dollar, ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gegenüber 18,6 Billionen Dollar im Spot-Handel. Die CFTC-Politik vom 29. Mai schuf einen schnelleren Prüfungspfad für Perpetuals digitaler Rohstoffe, die durch tiefe, aktive Spot-Märkte gestützt werden, während alles andere im Wege der Einzelfallprüfung gemäß Regulation 40.3 behandelt wird.
Marktauswirkungen
Kalshi bereitet eine CFTC-Meldung für einen WTI-Rohöl-Perpetual vor, der die Struktur in einen traditionellen Rohstoffmarkt tragen würde, in dem die CME der Platzhirsch ist. Coinbase' US-Derivatebuch vermarktet bereits Perpetual-artige Futures mit fünfjährigen Verfallterminen auf Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana, während ein CFTC-Mitarbeiterschreiben aus dem Juni Coinbase Derivatives und Bitnomial freigab, Verfallstermine aus bestehenden Rohstoffkontrakten zu entfernen. Das zu Payward gehörende Bitnomial verhandelt über Produkte, die Hyperliquid-Token-Preise referenzieren, eine Struktur, die eine regulierte Brücke zur On-Chain-Liquidität testen würde. Ein schneller CFTC-Sieg zur Klagebefugnis würde den Rahmen ohne Entscheidung über die Futures-versus-Swaps-Frage bewahren; eine fortgesetzte Gerichtsauseinandersetzung würde diese Klassifikationsfrage vor Gericht bringen.
Häufig gestellte Fragen
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Warum hat die CME die CFTC wegen Kalshis Bitcoin-Perpetual verklagt?
Die CME verklagte am 18. Juni die CFTC wegen der Genehmigung der Bitcoin-Perpetual-Kontrakte von KalshiEX am 29. Mai und argumentierte, Kontrakte ohne feste Verfalltermine müssten gemäß dem Commodity Exchange Act als Swaps statt als Futures klassifiziert werden.
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Was hat die CFTC in ihrem Antrag auf Abweisung vorgebracht?
Die CFTC argumentierte am 2. September, der CME fehle die Klagebefugnis, da die Behörde erklärt, die CME könne selbst einen vergleichbaren Perpetual für digitale Rohstoffe listen, sodass ein etwaiger Wettbewerbsschaden selbstverschuldet und nicht von der Aufsicht verursacht sei.
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Wie groß ist der globale Markt für Krypto-Perpetual-Futures?
CryptoQuant-Daten zeigen, dass das globale Volumen von Krypto-Perpetual-Futures 2025 rund 61,7 Billionen Dollar erreichte, ein Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit 18,6 Billionen Dollar im Spot-Handel im selben Zeitraum.
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Was ist der Brückenvorschlag zwischen Bitnomial und Hyperliquid?
Bitnomial im Besitz von Payward, ein regulierter US-Derivate-Handelsplatz, verhandelt Berichten zufolge über Kontrakte, die an Token-Preise auf Hyperliquid gekoppelt sind, um eine Brücke zwischen einer CFTC-regulierten Börse und On-Chain-Liquidität zu schaffen.
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Wird Kalshi einen WTI-Rohöl-Perpetual einführen?
Kalshi bereitet Berichten zufolge eine CFTC-Meldung für einen Perpetual-Kontrakt vor, der an West Texas Intermediate-Rohöl gekoppelt ist, ein Schritt, der das Format von digitalen Assets auf einen Rohstoffmarkt ausdehnen würde, in dem die CME der Platzhirsch ist.