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CFTC verklagt New York im Streit um Prediction Markets

Chairman Selig führt nun eine bundesstaatliche Preemption-Kampagne an vier Fronten — Arizona, Connecticut, Illinois und New York — während 37 Generalstaatsanwälte gerade in Massachusetts ihre Unterstützung im Kampf gegen Kalshi zugesagt haben.

Die U.S. Commodity Futures Trading Commission hat am Freitag Klage gegen New York erhoben — ihr jüngster Schritt, um staatliche Maßnahmen gegen Prediction-Market-Plattformen zu blockieren. Die Behörde argumentiert, das Bundesrecht übertrage ihr die ausschließliche Zuständigkeit für Event Contracts, die an CFTC-registrierten Designated Contract Markets gehandelt werden. Die Klage, eingereicht beim U.S. District Court for the Southern District of New York, erfolgte zwei Tage, nachdem New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James gegen Coinbase und Gemini wegen derselben Kontrakte vorgegangen war. New York war im vergangenen Jahr auch gegen Kalshi wegen dessen Sport-Event-Contracts vorgegangen.

Es ist die vierte staatliche Klage, die die CFTC unter Chairman Mike Selig eingereicht hat, der die Preemption der Prediction Markets seit seinem Amtsantritt vor vier Monaten zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Zuvor hatte die Behörde Arizona, Connecticut und Illinois mit derselben Begründung verklagt — dass die staatliche Regulierung von bundesweit gelisteten Event Contracts durch den Commodity Exchange Act verdrängt werde. Die Behörde argumentiert, das Bundesrecht „bestimmt die CFTC als die Bundesbehörde mit ‚ausschließlicher Zuständigkeit' für die Regulierung von Commodity-Futures, Optionen und Swaps, die an bundesweit regulierten Börsen gehandelt werden“, und diese Bestimmung erfasse auch Prediction-Market-Plattformen.

Warum es wichtig ist

Die rechtliche Argumentation trifft den Kern des staatlichen Verbraucherschutzes: 37 Generalstaatsanwälte — darunter James — unterzeichneten am Freitag einen Schriftsatz im Kalshi-Verfahren in Massachusetts, in dem sie argumentierten, dass „Kalshis aggressive Preemption-Theorie die langjährige Fähigkeit der Staaten bedroht, ihre Bürger in diesem Bereich zu schützen.“ Selig formulierte die Position der Behörde noch schärfer und erklärte, CFTC-registrierte Börsen „sind mit einer Welle staatlicher Klagen konfrontiert worden, die den Zugang der Amerikaner zu Event Contracts einschränken und die alleinige regulatorische Zuständigkeit der CFTC über Prediction Markets untergraben wollen.“ James und Gouverneurin Kathy Hochul schlugen zurück, bezeichneten Prediction Markets als Glücksspielplattformen und gelobten, das Landesrecht weiter durchzusetzen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum verklagt die CFTC New York wegen Prediction Markets?

    Die CFTC hat am Freitag beim U.S. District Court for the Southern District of New York Klage eingereicht und argumentiert, das Bundesrecht übertrage der Behörde die ausschließliche Zuständigkeit über Event Contracts, die an CFTC-registrierten Designated Contract Markets gehandelt werden — und verdränge damit…

  2. Welche Bundesstaaten hat die CFTC nun wegen Prediction-Market-Regulierung verklagt?

    Die CFTC hat unter Chairman Mike Selig nun vier Bundesstaaten verklagt: Arizona, Connecticut, Illinois und New York — allesamt mit der Begründung, dass die staatliche Regulierung bundesweit gelisteter Event Contracts durch den Commodity Exchange Act verdrängt werde.

  3. Was hat New York getan, das die CFTC-Klage ausgelöst hat?

    New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James war Anfang der Woche gegen Coinbase und Gemini wegen deren Prediction-Market-Kontrakten vorgegangen, und der Bundesstaat hatte im vergangenen Jahr auch Kalshi wegen dessen Sport-Event-Contracts ins Visier genommen — beide Maßnahmen mit dem Argument, die Produkte verstießen…

  4. Was haben die 37 Generalstaatsanwälte im Kalshi-Fall argumentiert?

    Siebenunddreißig Generalstaatsanwälte, darunter New Yorks Letitia James, unterzeichneten einen Schriftsatz im Kalshi-Verfahren in Massachusetts und argumentierten, dass „Kalshis aggressive Preemption-Theorie die langjährige Fähigkeit der Staaten bedroht, ihre Bürger in diesem Bereich zu schützen.“

  5. Wie hat CFTC-Chairman Mike Selig die Klage eingeordnet?

    Selig erklärte, CFTC-registrierte Börsen „sind mit einer Welle staatlicher Klagen konfrontiert worden, die den Zugang der Amerikaner zu Event Contracts einschränken und die alleinige regulatorische Zuständigkeit der CFTC über Prediction Markets untergraben wollen“, und stellte die Maßnahme als Verteidigung der…

Quellenangabe
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