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Passport-Phishing: Foundation entdeckt 23.000 Versuche

Die Zahl der betroffenen Nutzer bleibt unbekannt. Aus alten Bestelldaten könnten jedoch Kundeninformationen offengelegt worden sein, obwohl Passport-Geräte und private Schlüssel nicht kompromittiert wurden.

Foundation erklärte, sie habe mehr als 23.000 Phishing-E-Mail-Versuche identifiziert, die auf Nutzer von Passport-Hardware-Wallets abzielten. Die Kampagne umfasste 19.057 über Mailgun zugestellte Nachrichten und 1.503 per Google Workspace versendete Nachrichten, während die Zahl der betroffenen Nutzer unbekannt bleibt.

Warum es wichtig ist

Die Untersuchung ergab, dass personenbezogene Daten aus historischen WooCommerce-Bestellungen in alten Datenbanktabellen verblieben waren, obwohl sie im Admin-Dashboard maskiert dargestellt wurden. Auch Kundendaten aus Shopify-Bestellungen, die seit Mai aufgegeben wurden, könnten offengelegt worden sein.

Die Phishing-E-Mails versuchten, Nutzer dazu zu verleiten, ihre Wallet-Wiederherstellungsphrasen preiszugeben. Foundation erklärte, sie habe die betroffenen E-Mail-Zugangsdaten widerrufen und kompromittierte Legacy-Dienste offline genommen.

Auswirkungen auf den Markt

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Passport-Geräte oder ihre privaten Schlüssel kompromittiert wurden. Das unmittelbare Sicherheitsrisiko besteht darin, dass Kundeninformationen offengelegt wurden, die Angreifer nutzen könnten, um Nutzer mit glaubwürdigen Anfragen nach Wiederherstellungsphrasen ins Visier zu nehmen.

Nutzer von Passport sollten unaufgeforderte Nachrichten im Zusammenhang mit dem Vorfall als mögliche Phishing-Versuche behandeln und niemals eine Wallet-Wiederherstellungsphrase teilen. Da die Zahl der betroffenen Nutzer ungeklärt bleibt, ist auch der Umfang der Datenexposition nicht abschließend bekannt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viele Phishing-Versuche hat Foundation identifiziert?

    Foundation identifizierte mehr als 23.000 Phishing-E-Mail-Versuche, darunter 19.057 über Mailgun zugestellte und 1.503 per Google Workspace versendete Nachrichten.

  2. Welche Kundendaten könnten offengelegt worden sein?

    Personenbezogene Daten aus historischen WooCommerce-Bestellungen verblieben in alten Datenbanktabellen. Kundendaten aus Shopify-Bestellungen seit Mai könnten ebenfalls offengelegt worden sein.

  3. Wurden Passport-Geräte oder private Schlüssel kompromittiert?

    Es gibt keine Hinweise darauf, dass Passport-Geräte oder ihre privaten Schlüssel bei diesem Vorfall kompromittiert wurden.

  4. Was wollten die Phishing-E-Mails erlangen?

    Die Phishing-E-Mails versuchten, Passport-Nutzer dazu zu verleiten, ihre Wallet-Wiederherstellungsphrasen preiszugeben.

  5. Welche Maßnahmen traf Foundation nach dem Vorfall?

    Foundation widerrief die betroffenen E-Mail-Zugangsdaten und nahm kompromittierte Legacy-Dienste offline. Die Zahl der betroffenen Nutzer bleibt unbekannt.

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