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Grayscale: Bitcoin wirkt günstig – zwei Makrorisiken bleiben

Der Boden-Call stammt aus einer Research-Notiz von Grayscale, nicht aus einem Chartmuster: Die Bewertung von BTC liegt wieder unter einem Mehrjahresdurchschnitt, während zwei makroökonomische Risiken, hartnäckige Inflation und politischer Kurswechsel, weiter ungelöst sind.

Zach Pandl, Leiter der Research-Abteilung von Grayscale, sagt, Bitcoin wirke auf relativer Basis günstig, auch wenn er zwei makroökonomische Risiken benennt, die man weiter im Blick behalten sollte, bevor man einen Zyklusboden ausruft.

Die Bewertung von Bitcoin ist unter ihren Mehrjahresdurchschnitt gerutscht, während der Markt weiterhin die hartnäckige Inflation und die Aussicht auf einen politischen Kurswechsel in Washington verarbeitet. Genau diese Kombination ist der Grund, warum Pandls Einordnung zählt: Ein günstiger Markt ist nur dann ein Kauf, wenn die beiden Risiken ihn nicht zuvor aushebeln.

Warum das wichtig ist

Ein Boden-Call aus der Research-Abteilung eines großen Vermögensverwalters ist ein anderes Signal als ein Chartmuster oder ein Social-Media-Post. Grayscale liest Bewertung, Makro und Politik durch eine einzige Linse, und das Ergebnis lautet: Der Einstieg wirkt vertretbar, das Setup ist aber nicht sauber. Anleger, die einen Wiedereinstieg abwägen, haben jetzt eine namentlich genannte Quelle, eine namentlich genannte These und eine namentlich genannte Risikoliste, also mehr Struktur, als der Markt seit Wochen geboten hat.

Auswirkungen auf den Markt

Behalten Sie die beiden von Pandl benannten Katalysatoren im Auge. Anhaltender Inflationsdruck würde die Realrenditen nach oben treiben und Liquidität aus risikobehafteten Anlagen einschließlich Bitcoin abziehen, während jede Aufweichung der kryptofreundlichen Haltung der aktuellen Regierung einen der stärksten narrativen Rückenwinde zunichtemachen würde, die der Vermögenswert in diesem Zyklus hatte. Ein klarer Bruch in einem der beiden Szenarien ohne gleichzeitige Re-Beschleunigung von BTC ist genau die Lesart, die einen günstigen Markt in ein Fallbeil verwandelt.

Quelle: [Bitcoin Looks Cheap, But Two Risks Remain According to Grayscale — YouTube](https://www.youtube.com/watch?v=NuhoSyuFq2s)

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wer hat den Bitcoin-Boden-Call abgegeben?

    Zach Pandl, Leiter der Research-Abteilung von Grayscale, sagte, Bitcoin wirke auf relativer Basis günstig, und verwies gleichzeitig auf zwei makroökonomische Risiken, die weiter beobachtenswert seien.

  2. Welche beiden Risiken hat Grayscale benannt?

    Hartnäckiger Inflationsdruck auf Realrenditen und Liquidität sowie die Aussicht auf einen politischen Kurswechsel in Washington, der die kryptofreundlichen Rückenwinde zunichtemachen könnte.

  3. Warum ist ein Boden-Call von Grayscale relevant?

    Es handelt sich um eine researchgestützte Bewertungseinschätzung eines großen Vermögensverwalters und nicht um ein Chartmuster oder einen Social-Media-Post, die Anlegern eine namentlich genannte Quelle, These und Risikoliste liefert.

  4. Hat Bitcoin tatsächlich einen Boden erreicht?

    Pandl formulierte es so, dass Bitcoin günstig wirke, nicht als bestätigten Boden, wobei der Call davon abhängt, ob die beiden genannten makroökonomischen Risiken das Setup zuvor durchbrechen.

  5. Was würde die These vom günstigen Bitcoin widerlegen?

    Ein klarer Bruch entweder bei der hartnäckigen Inflation oder beim politischen Kurswechsel ohne Re-Beschleunigung von BTC würde einen günstigen Markt in ein Fallbeil verwandeln, so die Grayscale-Einordnung.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinTelegraph · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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