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Hyperliquid und Phantom drängen CFTC zu Onchain-Derivate-Freigabe

Das gemeinsame Schreiben ist ein Koordinationsmoment für die Onchain-Infrastruktur-These: regulierte Handelsplätze wollen sich bereits an Hyperliquid-artige Rails anschließen und bitten die CFTC, das Modell abzusegnen.

Hyperliquid Policy Center (HPC) und Phantom haben ein gemeinsames Stellungnahmeschreiben an die CFTC eingereicht, in dem sie die Behörde auffordern, klarzustellen, dass die Veröffentlichung von Onchain-Protokollsoftware keine Registrierung als Derivate-Marktvermittler erfordert. Das Schreiben bittet die CFTC außerdem, einen klaren Weg zu formalisieren, über den regulierte Börsen und Clearinghäuser Onchain-Infrastruktur einführen können, und den bestehenden Phantom Non-Action Letter in eine formelle Regel zu gießen.

Warum es wichtig ist

Das Schreiben ist eine koordinierte Forderung von zwei der sichtbarsten Namen im Bereich Onchain-Perpetuals und selbstverwahrtes Trading. Das Argument: Der aktuelle CFTC-Rahmen wurde für verwahrende Vermittler mit intransparenten Bilanzen entwickelt und lässt sich nicht sauber auf transparente, selbstverwahrte Onchain-Märkte übertragen. Klarzustellen, dass das Veröffentlichen von Protokollcode an sich keine regulierte Tätigkeit darstellt, würde es in den USA lizenzierten Handelsplätzen ermöglichen, Onchain-Rails zu integrieren, ohne jeden Protokollbeitragenden in das Registrierungsverfahren für Börsen zu zwingen.

Auswirkungen auf den Markt

Würde der Phantom Non-Action Letter in eine Regel kodifiziert, würde ein einmaliges Ergebnis aus dem Ermessensspielraum der Durchsetzung in einen verlässlichen Safe Harbor verwandelt, was die rechtlichen Kosten für den Aufbau von Onchain-Marktinfrastruktur in den USA senken würde. Der größere Befund betrifft den Zeitpunkt: Traditionelle Börsen und Clearinghäuser erkunden das Onchain-Settlement seit zwei Jahren, die meisten warten mit der Mittelbereitstellung jedoch auf ein regulatorisches Go. Eine klare CFTC-Haltung zum Veröffentlichen von Protokollen wäre der entscheidende Schritt, damit diese Integration vom Pilotbetrieb in die Produktion wechseln kann.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was haben Hyperliquid Policy Center und Phantom die CFTC gebeten zu tun?

    Sie haben ein gemeinsames Stellungnahmeschreiben eingereicht, in dem sie die CFTC bitten, klarzustellen, dass die Veröffentlichung von Onchain-Protokollsoftware keine Registrierung erfordert, einen Weg für regulierte Börsen und Clearinghäuser zur Übernahme von Onchain-Infrastruktur zu schaffen und den Phantom…

  2. Warum bitten sie die CFTC jetzt um eine Klarstellung?

    Der aktuelle CFTC-Rahmen wurde für traditionelle verwahrende Vermittler mit intransparenten Bilanzen entworfen, und das Schreiben argumentiert, dass er sich nicht sauber auf transparente, selbstverwahrte Onchain-Märkte übertragen lässt.

  3. Was ist der Phantom Non-Action Letter?

    Es handelt sich um ein früheres Ergebnis aus dem Durchsetzungsermessen im Zusammenhang mit Phantom. Das neue Schreiben bittet die CFTC, diese einmalige Entlastung in eine formelle Regel zu überführen und so einen verlässlichen Safe Harbor für Protokollveröffentlicher zu schaffen.

  4. Wie würde dies traditionelle Börsen und Clearinghäuser betreffen?

    Die Klarstellung, dass Protokollveröffentlichung an sich keine regulierte Tätigkeit ist, würde es US-lizenzierten Handelsplätzen ermöglichen, Onchain-Rails zu integrieren, ohne jeden Protokollbeitragenden in das Registrierungsverfahren für Börsen zu zwingen.

  5. Was wäre die breitere Marktwirkung, wenn die CFTC dem nachkommt?

    Eine formelle Regel würde die rechtlichen Kosten für den Aufbau von Onchain-Marktinfrastruktur in den USA senken und könnte Kapital von traditionellen Börsen und Clearinghäusern freisetzen, die Onchain-Settlement-Piloten betreiben, aber auf regulatorische Klarheit warten, bevor sie investieren.

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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