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Kalshi-Sportkontrakte unterliegen laut Gericht Glücksspielgesetzen

Das Urteil vertieft die Spaltung zwischen den Bundesberufungsgerichten und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Supreme Court darüber entscheidet, wer Sportprognosemärkte reguliert.

Kalshi-Sportkontrakte unterliegen laut Gericht Glücksspielgesetzen
Kalshi-Sportkontrakte unterliegen laut Gericht Glücksspielgesetzen
Kalshi-Sportkontrakte unterliegen laut Gericht Glücksspielgesetzen
Kalshi-Sportkontrakte unterliegen laut Gericht Glücksspielgesetzen

Ein dreiköpfiges Richtergremium des Sixth Circuit entschied, dass Kalshis Kontrakte auf Sportereignisse keine bundesrechtlich regulierten Swaps sind, sondern den Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten unterliegen. Das Urteil betrifft Kalshis Bemühungen, Aufsichtsbehörden in Ohio und Tennessee daran zu hindern, wegen der Kontrakte zu klagen. Die Vorinstanzen in den beiden Bundesstaaten waren zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.

Warum das wichtig ist

Das Urteil verschärft den Streit zwischen den Berufungsgerichten darüber, ob die Commodity Futures Trading Commission für Prognosemärkte zuständig ist. Der Third Circuit befand, dass die CFTC zuständig sei, während auch der Eighth Circuit entschied, dass sportbezogene Kontrakte keine Swaps sind. Gegen das Urteil im Fall vor dem Third Circuit wurde bereits Berufung beim Supreme Court eingelegt. Die jüngste Meinungsverschiedenheit liefert den Richterinnen und Richtern einen weiteren Grund, sich mit der Frage zu befassen.

Die Bundesstaaten argumentieren, dass Sportprognosemärkte mit Glücksspielplattformen unter staatlicher Aufsicht konkurrieren, zugleich aber keine Steuern an die Bundesstaaten zahlen. Außerdem äußerten sie Bedenken, dass diese Dienste bereits Menschen ab 18 Jahren offenstehen, während die meisten staatlich regulierten Glücksspielanbieter ein Mindestalter von 21 Jahren vorsehen.

Auswirkungen auf den Markt

Der Sixth Circuit stimmte zu, dass Kalshi seine Klagen einreichen durfte, wies aber das Argument zurück, die fraglichen Kontrakte seien bundesrechtlich regulierte Swaps. Ausschlaggebend war die Definition eines Ereignisses: Dem Gericht zufolge hingen die Kontrakte nicht von Ereignissen ab, die nach dem einschlägigen Gesetz potenzielle finanzielle, wirtschaftliche oder geschäftliche Folgen haben.

Das Urteil sorgt bei Anbietern von Prognosemärkten, die bundesstaatsübergreifend Sportkontrakte anbieten, für zusätzliche Rechtsunsicherheit. Wie der Supreme Court mit der bereits anhängigen Berufung umgeht, könnte dazu beitragen zu klären, ob für diese Produkte die bundesrechtliche Aufsicht oder die Glücksspielregeln der Bundesstaaten gelten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was entschied der Sixth Circuit zu Kalshis Sportkontrakten?

    Das Richtergremium entschied, dass die Kontrakte keine bundesrechtlich regulierten Swaps sind und den Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten unterliegen.

  2. Welche Verfahren in den Bundesstaaten betraf das Urteil des Sixth Circuit?

    Das Urteil betraf Kalshis Bemühungen, Aufsichtsbehörden in Ohio und Tennessee daran zu hindern, wegen der Sportkontrakte zu klagen.

  3. Wie unterscheiden sich die Urteile der Berufungsgerichte?

    Der Third Circuit befand, dass die CFTC für Prognosemärkte zuständig ist. Der Sixth und der Eighth Circuit entschieden, dass sportbezogene Kontrakte keine Swaps sind.

  4. Warum gehen die Bundesstaaten gegen Sportprognosemärkte vor?

    Die Bundesstaaten argumentieren, dass die Plattformen mit staatlich regulierten Glücksspielanbietern konkurrieren, ohne Steuern an die Bundesstaaten zu zahlen. Zudem weisen sie darauf hin, dass die Angebote bereits Kundinnen und Kunden ab 18 Jahren offenstehen.

  5. Warum könnte sich der Supreme Court mit dem Streit befassen?

    Die Berufungsgerichte sind zu unterschiedlichen Einschätzungen der bundesrechtlichen Aufsicht über Prognosemärkte gekommen. Gegen das Urteil im Fall vor dem Third Circuit wurde bereits Berufung beim Supreme Court eingelegt.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 26d
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