Kalshi-CEO Tarek Mansour sagte, die Kontrolle durch einzelne US-Bundesstaaten könnte die Prognosemarktbranche ins Ausland drängen. Gerichte prüfen derzeit, ob die Glücksspielaufsichtsbehörden der Bundesstaaten oder die Bundesregierung für Ereigniskontrakte zuständig sind. Bei der DC Fintech Week sagte Mansour, er fühle sich mit Kalshis Rechtsposition „ziemlich gut“ und argumentierte, Sportkontrakte hätten wirtschaftliche Auswirkungen, die eine Aufsicht auf Bundesebene rechtfertigten.
Warum das wichtig ist
Bundesstaaten gehen gegen Kalshi und andere Prognosemarktunternehmen vor. Sie argumentieren, Sportereigniskontrakte seien nach einzelstaatlichem Recht Glücksspiel. Kalshi und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) halten dagegen, die Kontrakte fielen in die Zuständigkeit des Bundes. Die Bundesberufungsgerichte sind uneins: Ein wichtiges Urteil stützte Kalshi, zwei andere gaben den Bundesstaaten recht. New Jersey hat den Supreme Court gebeten, den Streit anzuhören. Auch die NFL gehört zu den Gruppen, die sich dazu geäußert haben.
Der Fall könnte darüber entscheiden, ob Prognosemärkte in den gesamten USA Sportkontrakte nach einem einheitlichen bundesweiten Regelwerk anbieten können oder sich mit unterschiedlichen Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten auseinandersetzen müssen. Mansour stellte die Frage, ob die Märkte in den USA bleiben oder ins Ausland abwandern.
Auswirkungen auf den Markt
Auch die CFTC hat Schritte unternommen, um ihre Zuständigkeit zu stärken. Sie erließ eine Regel und schlug eine weitere vor, die Ereigniskontrakte der Definition von Swaps unterstellen sollen, für die die Behörde zuständig ist. Die konkurrierenden Gerichtsverfahren und die Regelsetzung auf Bundesebene lassen offen, unter welchen Bedingungen Kalshi und die Branche insgesamt operieren können.
Mansour wies außerdem Vorwürfe in sozialen Medien zurück, wonach die Handelsvolumina von Kalshis Bitcoin- und Ether-Perpetual-Futures aufgebläht seien. Wiederkehrende Trades mit festen Größen führte er auf Market Maker zurück. Der Zuständigkeitsstreit bleibt das zentrale regulatorische Risiko für US-Prognosemärkte, nicht die separate Debatte um das Handelsvolumen.
Häufig gestellte Fragen
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Warum sagt Kalshi, staatliche Aufsicht könnte Prognosemärkte ins Ausland drängen?
CEO Tarek Mansour stellte den Streit als Entscheidung zwischen bundesweiter Aufsicht in den USA und staatlicher Kontrolle dar, die die Branche ins Ausland zwingen könnte.
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Welche Position beziehen die Bundesberufungsgerichte im Streit um Kalshi?
Die Gerichte sind uneins: Ein wichtiges Urteil stützte Kalshi, zwei andere gaben den Bundesstaaten recht.
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Hat der Supreme Court zugestimmt, den Fall zu Prognosemärkten anzuhören?
New Jersey hat den Supreme Court gebeten, den Fall anzuhören. Aus der Vorlage geht nicht hervor, dass das Gericht dem zugestimmt hat.
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Was unternimmt die CFTC, um ihre Zuständigkeit für Ereigniskontrakte geltend zu machen?
Die CFTC erließ eine Regel und schlug eine weitere vor, die Ereigniskontrakte der Definition von Swaps unterstellen sollen, für die die Behörde zuständig ist.
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Was sagte Mansour zu Vorwürfen über aufgeblähte Krypto-Futures-Handelsvolumina?
Er wies die Vorwürfe zu den Handelsvolumina von Bitcoin- und Ether-Perpetual-Futures zurück und sagte, wiederkehrende Orders mit festen Größen stammten von Market Makern.
CoinDesk