Der Finanzregulator von New York hat neue Stablecoin-Regeln vorgeschlagen, die darauf abzielen, die staatliche Aufsicht mit dem bundesstaatlichen GENIUS-Gesetz in Einklang zu bringen, während strengere Reservenanforderungen hinzugefügt werden, die über den bundesstaatlichen Rahmen hinausgehen. Dieser Schritt signalisiert New Yorks Absicht, die dominierende Jurisdiktion für Stablecoin-Emittenten in den Vereinigten Staaten zu bleiben.
Warum es wichtig ist
Das GENIUS-Gesetz, das derzeit durch den Kongress voranschreitet, würde das erste bundesstaatliche Lizenzierungssystem für Stablecoin-Emittenten etablieren. New Yorks Vorschlag, zusätzliche Reservenlimits auf diesen Rahmen aufzubauen, bedeutet, dass Emittenten, die im Staat tätig sein möchten — dem Zentrum der größten Konzentration finanzieller Aktivitäten in den USA — eine doppelte Compliance-Bürde tragen müssten. Diese Dynamik könnte die Wahl des Standorts für große Stablecoin-Betreiber beeinflussen und ob ein bundesstaatlich lizenzierter Emittent New Yorks strengere Standards umgehen kann.
Marktauswirkungen
Für Stablecoin-Emittenten wie Circle und Paxos, die bereits unter New Yorks bestehendem BitLicense- und Trust-Company-Rahmen arbeiten, fügen die vorgeschlagenen Reservenlimits eine neue Kostenebene hinzu. Strengere Reservenanforderungen bedeuten typischerweise, dass mehr Kapital in niedrigverzinslichen Instrumenten gebunden wird, was die Margen der Emittenten komprimiert. Breitere Marktteilnehmer sollten beobachten, ob andere große Bundesstaaten New Yorks Beispiel folgen und staatliche Anforderungen auf die bundesstaatlichen aufstapeln — ein Muster, das die US-Stablecoin-Landschaft fragmentieren würde, anstatt sie zu vereinheitlichen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie unterscheiden sich die vorgeschlagenen Reservenlimits von New York von den Anforderungen des GENIUS-Gesetzes?
Der Vorschlag New Yorks geht über das bundesstaatliche GENIUS-Gesetz hinaus, indem er strengere Reservenanforderungen hinzufügt, was bedeutet, dass Stablecoin-Emittenten, die im Staat tätig sind, eine doppelte Compliance-Bürde tragen müssten — sowohl die bundesstaatlichen als auch die staatlichen Standards…
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Welche Stablecoin-Emittenten sind von den vorgeschlagenen Regeln New Yorks am stärksten betroffen?
Emittenten wie Circle und Paxos, die bereits unter New Yorks BitLicense- und Trust-Company-Rahmen arbeiten, sind am direktesten betroffen, da die neuen Reservenlimits eine zusätzliche Kostenebene zu ihren bestehenden Compliance-Verpflichtungen hinzufügen würden.
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Könnten andere US-Bundesstaaten New York folgen und Anforderungen über das GENIUS-Gesetz hinaus hinzufügen?
Der Vorschlag birgt dieses Risiko. Wenn große Bundesstaaten ihre eigenen Reserven- und Compliance-Regeln über die bundesstaatliche Basis stapeln, könnte die regulatorische Landschaft für Stablecoins in den USA fragmentiert werden, anstatt sich unter einem einheitlichen nationalen Standard zu konsolidieren.
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