Aave LLC hat einen Eilantrag beim Bundesgericht eingereicht, um einen am 1. Mai erlassenen Beschluss aufzuheben, der etwa 73 Millionen Dollar in Ether eingefroren hat, die nach dem Kelp DAO-Exploits im letzten Monat wiedergewonnen wurden. Die Einfrierung wurde von Klägern ausgelöst, die seit Jahren Terrorurteile gegen Nordkorea halten und versuchen, die Gelder als Entschädigung zu beanspruchen — ein Schritt, den Aave als unbewiesene Spekulation ansieht, dass die Lazarus-Gruppe den Angriff am 18. April durchgeführt hat.
Gründer Stani Kulechov stellte die rechtliche Position klar: vorübergehender Besitz gestohlener Vermögenswerte verleiht kein Eigentum. In dem Antrag wird ausgeführt, dass das immobilisierte ETH den Nutzern des Aave-Protokolls gehört, nicht einem angeblichen Übeltäter. Aave fordert das Gericht auf, die Mitteilung vollständig aufzuheben oder die Kläger zu verpflichten, eine Kaution von mindestens 300 Millionen Dollar zu hinterlegen, um mögliche Schäden abzudecken, falls das Einfrieren bestehen bleibt.
Die umfassendere Rückgewinnungsaktion hat sich inzwischen zu 'DeFi United' entwickelt, ein…