Die EU hat seit Inkrafttreten der neuen Krypto-Verordnung des Blocks rund 230 MiCA-Lizenzen ausgestellt, wobei Deutschland mit 56 Zulassungen führt, gefolgt von den Niederlanden mit 26 und Frankreich mit 21. Das Tempo der Genehmigungen verändert, wer europäische Kunden legal bedienen darf und wer nicht.
Warum es zählt
In Frankreich allein haben rund 40 Prozent der registrierten Krypto-Dienstleister keinen MiCA-Antrag gestellt. Branchenteilnehmer sagen, die Verordnung habe die Marktresilienz gestärkt, indem sie einen klaren Rahmen für Solvenz, Governance und Offenlegung gezogen habe. Gleichzeitig hat sie das Spielfeld verengt. Kleinere Firmen tragen die größte Compliance-Last, und mehrere haben bereits Anträge zurückgezogen, sich mit größeren Wettbewerbern zusammengeschlossen oder beginnen mit der Abwicklung.
Marktauswirkungen
Die Konzentration der Lizenzen auf drei Jurisdiktionen deutet auf einen Binnenmarkt hin, der in der Praxis entlang nationaler Zulassungskapazitäten fragmentiert. Leserinnen und Leser, die die EU-Krypto-Infrastruktur beobachten, sollten verfolgen, welche Mitgliedstaaten Anträge weiterhin zügig bearbeiten und ob die in größere Gruppen integrierten kleineren Anbieter ihre Produktautonomie behalten oder in standardisierte Angebote eingegliedert werden.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viele MiCA-Lizenzen hat die EU bislang ausgestellt?
Rund 230 MiCA-Lizenzen wurden seit Inkrafttreten der Verordnung im gesamten Block ausgestellt, wobei Deutschland mit 56 führt, die Niederlande mit 26 und Frankreich mit 21.
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Warum zögern französische Krypto-Firmen mit dem MiCA-Antrag?
Rund 40 Prozent der registrierten Krypto-Dienstleister in Frankreich haben keinen MiCA-Antrag gestellt; mehrere ziehen Anträge zurück, fusionieren mit größeren Wettbewerbern oder wickeln ab, statt die Compliance-Kosten zu schultern.
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Stärkt oder schwächt MiCA den europäischen Krypto-Markt?
Branchenteilnehmer sagen, MiCA habe die Marktresilienz bei Solvenz, Governance und Offenlegung gestärkt, doch dieselbe Compliance-Last drückt kleinere Firmen und verringert die Produktvielfalt.
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Welche EU-Länder führen bei den MiCA-Zulassungen?
Deutschland führt mit 56 MiCA-Lizenzen, gefolgt von den Niederlanden mit 26 und Frankreich mit 21; den Rest der Zulassungen teilen sich die übrigen Mitgliedstaaten.
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Was sollten Investoren beobachten, während die MiCA-Lizenzierung weiterläuft?
Beobachten Sie, welche Mitgliedstaaten Anträge weiterhin zügig bearbeiten, ob übernommene kleinere Firmen ihre Produktautonomie behalten und ob sich der Markt um einige wenige dominante Plattformen konsolidiert.