Preise werden geladen…
🩸BEARISH

FCA setzt Hyperliquid auf UK-Warnliste

Das britische Verbot von Krypto-Derivaten für Privatkunden bringt Hyperliquid auf die falsche Seite des UK-Rechts, und der HIP-3-Vorstoß der Plattform in Öl, Gold und Aktien deckt sich genau mit der Schnittstelle, die CME und ICE gerade bei…

Die britische Financial Conduct Authority hat Hyperliquid und die Hyper Foundation am 21. Mai auf ihre Warnliste gesetzt und erklärt, die Plattform erbringe oder bewerbe in Großbritannien möglicherweise Finanzdienstleistungen ohne Zulassung. Die Mitteilung umfasst die Website der Hyper Foundation, die Hyperliquid-Handelsapp und die Social-Media-Kanäle des Projekts und warnt UK-Nutzer, dass sie keinen Zugang zum Financial Ombudsman Service und zum Financial Services Compensation Scheme hätten.

Der Zeitpunkt fällt in eine Phase, in der Hyperliquid seine HIP-3-Synthetik-Märkte tiefer in Bereiche ausweitet, die sich mit dem traditionellen Finanzwesen überschneiden. Das Open Interest bei Real-World Assets auf der Plattform erreichte im vergangenen Monat einen Rekordwert von 3 Milliarden Dollar, wobei HIP-3 seit dem Start im Oktober 2025 jeden Monat einen neuen Open-Interest-Rekord aufstellte. Kyle Samani, Chairman von Forward Industries, bezeichnete die FCA-Maßnahme als „erste von vielen" und signalisierte damit, dass das Wachstum der Plattform in TradFi-nahe Märkte nun regulatorische Reaktionen auf beiden Seiten des Atlantiks hervorruft.

Warum das wichtig ist

Die UK-Warnung ist strukturell schärfer, als sie liest sich. Die FCA hat 2021 den Retail-Verkauf von Krypto-Derivaten verboten und 2023 die Regeln für Finanzpromotion im Kryptobereich verschärft, sodass ein nicht-verwahrender Perps-Handelsplatz, der UK-Nutzer anspricht, in einer Kategorie operiert, die London bereits geschlossen hat. Die Mitteilung erfüllt zugleich eine wettbewerbliche Funktion: Während die CFTC sich der Genehmigung von Perpetual Futures an regulierten US-Handelsplätzen nähert — Kalshis BTC-Perp erhielt im vergangenen Monat grünes Licht, und Coinbase sicherte sich eine Erleichterung im Zusammenhang mit Deribit — werden Offshore-Plattformen in eine engere Ecke des globalen Marktes gedrängt.

Executives der CME Group und der Intercontinental Exchange sprachen Hyperliquid im vergangenen Monat direkt bei der CFTC an und warnten, on-chain Perps könnten es sanktionierten oder staatsnahen Akteuren ermöglichen, Öl-Engagements außerhalb traditioneller Aufsicht aufzubauen. Dieselbe 24/7-Struktur, die Händlern erlaubt, auf Wochenend-Schlagzeilen aus der Politik zu reagieren, ist die Struktur, die Etablierte als Schwächung der Marktintegrität anführen, wenn keine Clearing-Stelle und kein KYC-Tor dazwischen stehen.

Marktauswirkungen

Die strategische Zwickmühle trifft die HYPE-Ökonomie. Derek Edwards von Collab Currency skizzierte fünf Pfade — offshore bleiben, einen regulierten US-Wrapper bauen, sich weiter dezentralisieren, in eine konventionelle Börse zentralisieren oder für einen maßgeschneiderten Rahmen lobbyieren — und merkte an, dass ein US-Wrapper Token-Inhaber in die Wertpapieraufsicht ziehen könnte, wenn Erlöse aus reguliertem Handel in Buyback- oder Assistance-Fund-Mechaniken fließen.

Verwandte Tokens
$HYPE $BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat die FCA konkret gegen Hyperliquid unternommen?

    Am 21. Mai hat die Financial Conduct Authority Hyperliquid und die Hyper Foundation auf ihre Warnliste nicht zugelassener Firmen gesetzt und erklärt, die Plattform erbringe oder bewerbe im UK möglicherweise Finanzdienstleistungen ohne Genehmigung. Die Mitteilung umfasst die Website der Stiftung, die…

  2. Warum ist die UK-Warnung ernster als eine generische Regulatorenmeldung?

    Großbritannien hat 2021 den Retail-Verkauf von Krypto-Derivaten verboten und 2023 die Promotionsregeln für Krypto verschärft, sodass ein Perps-Handelsplatz, der UK-Nutzer anspricht, in eine Kategorie fällt, die London bereits eingeschränkt hat. Die FCA warnte zudem, dass Nutzer keinen Zugang zum Financial Ombudsman…

  3. Was beunruhigt CME und ICE an Hyperliquid?

    Executives beider Börsen haben Hyperliquid im vergangenen Monat bei der CFTC angesprochen und gewarnt, on-chain Perpetual Futures könnten es sanktionierten oder staatsnahen Akteuren ermöglichen, Engagements in Rohstoffen wie Öl außerhalb traditioneller Clearing-, KYC- und Überwachungsstrukturen aufzubauen. Sie…

  4. Wie hängt das mit den jüngsten CFTC-Schritten zu Perpetual Futures zusammen?

    Die CFTC öffnet regulierte Kanäle für Perps — sie hat im vergangenen Monat Kalshis Bitcoin-Perpetual zur Listung an einem registrierten Handelsplatz genehmigt und politische Leitlinien zu Perpetual-Derivaten und 24-Stunden-Handel herausgegeben. Das verschafft US-lizenzierten Anbietern wie Kalshi und Coinbase einen…

  5. Welche realistischen Wege bleiben Hyperliquid?

    Derek Edwards von Collab Currency skizzierte fünf Optionen: offshore bleiben, einen regulierten US-Wrapper bauen, sich unter Marktstruktur-Gesetzgebung weiter dezentralisieren, in eine konventionelle Börse zentralisieren oder für einen maßgeschneiderten Rahmen lobbyieren. Er warnte, ein US-Wrapper könne HYPE in den…

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 45d
Original öffnen →