Alex Thorn, Leiter von Galaxy Research, hat seine geschätzte Wahrscheinlichkeit, dass der US-CLARITY Act 2026 verabschiedet wird, von 75% auf 60% gesenkt und begründet dies mit einem zunehmend engen Senatskalender als dominierendem Hindernis.
Warum das wichtig ist
Thorn wies darauf hin, dass die kommende Woche im Senat voraussichtlich durch die Nachwirkungen der FISA-Verlängerung nach einer gescheiterten Verfahrensabstimmung beansprucht wird, wodurch die Plenarzeit für die Krypto-Marktstrukturvorlage verdrängt wird. Er verwies zudem auf geringe Fortschritte bei zwei ungelösten Fragen – Ethikregeln für Mandatsträger und Regelungen zu illegalen Finanzströmen –, die beide geklärt werden müssen, bevor CLARITY vorankommen kann.
Auswirkungen auf den Markt
Selbst bei 60% bewertet Thorns aktualisierte Zahl CLARITY weiterhin als wahrscheinlicher denn nicht, in diesem Jahr verabschiedet zu werden, doch der Rückgang um 15 Prozentpunkte spiegelt wider, wie schmal der verfahrensbezogene Korridor geworden ist. Für Händler digitaler Vermögenswerte, die sich auf einen klareren US-Marktstrukturrahmen im Jahr 2026 positioniert hatten, lautet die Lesart: Das Timing – nicht der politische Inhalt – ist nun der entscheidende Engpass.
Häufig gestellte Fragen
-
Was ist der CLARITY Act?
Der CLARITY Act ist der vorgeschlagene US-Krypto-Marktstrukturentwurf, der die regulatorische Zuständigkeit für digitale Vermögenswerte zwischen der SEC und der CFTC festlegen würde.
-
Warum hat Alex Thorn seine CLARITY-Verabschiedungswahrscheinlichkeit auf 60% gesenkt?
Alex Thorn von Galaxy Research erklärte, ein zunehmend enger Senatskalender sei das dominierende Hindernis; die kommende Woche werde voraussichtlich durch die FISA-Verlängerungsnachwirkungen beansprucht, und bei Ethik sowie illegalen Finanzströmen gebe es kaum Fortschritte.
-
Was hat sich zwischen Thorns alter 75%-Schätzung und den neuen 60% geändert?
Die Herabstufung um 15 Prozentpunkte spiegelt wider, wie schmal der verfahrensbezogene Korridor geworden ist – keine Verschiebung beim politischen Inhalt; Thorn sieht die Vorlage weiterhin als wahrscheinlicher denn nicht an, 2026 verabschiedet zu werden.
-
Welche Fragen sind beim CLARITY Act noch ungelöst?
Thorn verwies auf zwei offene Punkte: Ethikregeln für Mandatsträger und Regelungen zu illegalen Finanzströmen, die beide geklärt werden müssen, bevor der Entwurf im Senat vorankommen kann.
-
Wie wirkt sich FISA auf den Zeitplan des CLARITY Act aus?
Die Plenarzeit des Senats in der kommenden Woche wird voraussichtlich durch die FISA-Verlängerung nach einer gescheiterten Verfahrensabstimmung dominiert, wodurch Zeit verdrängt wird, die ansonsten der Krypto-Marktstrukturgesetzgebung hätte zugutekommen können.