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Kraken UAE delistet XMR, ZEC und DASH – Liquidation startet

Auch Inhaber weit verbreiteter Stablecoins wie DAI stehen vor derselben Ausstiegsuhr: Kraken hat sich auf keine Abrechnungswährung festgelegt, daher werden liquidierte Guthaben zu den dann herrschenden Marktbedingungen abgerechnet.

Kraken schließt die Auszahlungen für sieben Krypto-Aktiva, die von seinen Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehalten werden, am Montag, den 14. September 2026, um 14:00 UTC. Verbleibende Guthaben werden zwischen dem 15. und 25. September zwangsweise liquidiert. Vom Delisting betroffen sind drei Privacy-Coins, Monero (XMR), Zcash (ZEC) und Dash (DASH), sowie vier Stablecoins: USDD, Dai (DAI), USDS und Ethena USD (USDE). Kraken hat nicht angegeben, in welcher Währung Kunden den Erlös erhalten, sodass die Abrechnungswährung von den zum Zeitpunkt jedes Zwangsverkaufs herrschenden Marktbedingungen abhängt.

Warum es zählt

Das Delisting verknüpft eine UAE-spezifische Compliance-Perspektive mit zwei unterschiedlichen Assetklassen. Privacy-Coins wie XMR, ZEC und DASH stehen bei regulierten Handelsplätzen seit Langem unter Druck, da ihre Transaktionsintransparenz mit den üblichen KYC- und AML-Standards unvereinbar ist. Die Aufnahme von vier Stablecoins in dieselbe Liste deutet eher auf ein engeres, jurisdiktionsspezifisches Lizenzproblem hin als auf ein globales Verbot. Dai, USDS, USDD und USDE sind anderswo weit verbreitet, daher liest sich die UAE-Sonderbehandlung als Krakens Ausrichtung seines Produktangebots auf das, was die lokale Aufsichtsbehörde genehmigt hat. Für in den UAE ansässige Nutzer ist die praktische Wirkung identisch: eine harte Ausstiegsfrist, unabhängig vom zugrundeliegenden Grund.

Auswirkungen auf den Markt

Die Liquidation in dünnen Orderbüchern ist das strukturelle Risiko, dem die betroffenen Nutzer ausgesetzt sind. Monero und Dash werden an den meisten Handelsplätzen bereits mit geringer Tiefe gehandelt, sodass eine erzwungene Verkaufswelle, die sich über ein Zeitfenster von elf Tagen konzentriert, den Spotpreis ohne großen Widerstand bewegen kann. Stablecoins stellen eine andere Herausforderung dar: Das Problem für Inhaber von Dai, USDS, USDD und USDE ist nicht die Slippage, sondern die Abrechnungswährung, da sich Kraken vorab auf keine Währung festgelegt hat. In den UAE ansässige Nutzer, die diese Vermögenswerte noch halten, haben bis zum 14. September, 13:59 UTC Zeit, die ursprünglichen Token auszulagern. Guthaben, die nach diesem Stichtag verbleiben, fallen unter Krakens Liquidationszeitplan, ohne dass Auszahlungsverlängerungen möglich sind.

Verwandte Tokens
$XMR $DAI $ZEC $DASH $USDD

Häufig gestellte Fragen

  1. Bis wann müssen UAE-Kunden ihre Bestände vor der Liquidation auszahlen?

    Die Auszahlungen für die sieben betroffenen Vermögenswerte schließen am Montag, den 14. September 2026, um 14:00 UTC. In den UAE ansässige Guthaben, die nach diesem Stichtag noch bei Kraken liegen, fallen zwischen dem 15. und 25. September unter den Liquidationszeitplan der Börse.

  2. Welche Vermögenswerte liquidiert Kraken für UAE-Kunden?

    Das UAE-Delisting von Kraken umfasst drei Privacy-Coins, Monero (XMR), Zcash (ZEC) und Dash (DASH), sowie vier Stablecoins: USDD, Dai (DAI), USDS und Ethena USD (USDE).

  3. Erhalten Kunden Dollar, Bitcoin oder eine andere Währung aus der Liquidation?

    Kraken hat sich auf keine Erlöswährung festgelegt. Die Börse erklärt, die Abrechnungswährung hänge von den zum Zeitpunkt jedes Zwangsverkaufs herrschenden Marktbedingungen ab.

  4. Gilt dieses Delisting für alle Kraken-Nutzer weltweit?

    Nein. Die Einschränkung gilt ausschließlich für in den UAE ansässige Kunden. Die sieben Vermögenswerte bleiben für Nutzer in anderen Jurisdiktionen bei Kraken verfügbar, und das Delisting signalisiert kein globales Verbot.

  5. Warum stehen Privacy-Coins und Stablecoins auf derselben Delisting-Liste?

    Die gemischte Liste deutet auf eine UAE-spezifische Compliance hin, nicht auf ein globales Verbot. Privacy-Coins stoßen auf regulatorische Reibung, da ihre Transaktionsintransparenz mit den üblichen KYC- und AML-Standards unvereinbar ist, während die Stablecoins vermutlich in engere lokale Lizenzanforderungen geraten,…

Quellenangabe
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