Der Plan der Monument Bank, 250 Millionen £ (330 Millionen US-Dollar) britischer Retail-Einlagen auf der privacy-fokussierten Midnight-Blockchain zu tokenisieren, ist mehrere Monate im Verzug, nachdem die Bank keinen lokalen Verwahrer fand, der die Standards der Financial Conduct Authority erfüllte und Zero-Knowledge-Proofs handhaben konnte. Gründer Mintoo Bhandari sagte, die Bank rechne nun mit einem Rollout der Einlagen bis November, nachdem ein FCA-zugelassener Verwahrer in Kanada gefunden wurde. Die Einlagen sollen verzinslich bleiben, vollständig durch Monument gedeckt, eins zu eins in Pfund Sterling rücktauschbar und durch den Schutz des Financial Services Compensation Scheme bis zu 120.000 £ pro Person oder Unternehmen abgesichert sein.
Warum es wichtig ist
Das Projekt würde verzinsliche Retail-Einlagen auf eine öffentliche Blockchain bringen und tokenisierte Einlagen über institutionelle Kunden und geschlossene Netzwerke hinaus ausweiten. Monument zielt auf vermögende Privatkunden mit 50.000 bis 5 Millionen £ an investierbarem Vermögen, und zwar über eine regulierte App, die tokenisiertes Private Equity, strukturierte Produkte und automatisiertes Lombard-Lending anbietet.
Midnight nutzt Zero-Knowledge-Proofs, um Kundeninformationen innerhalb der Systeme von Monument zu halten, während die Bank Onchain-Compliance nachweisen und Aufsichtsbehörden Aufzeichnungen für Audits liefern kann. Die Verzögerung zeigt, dass Retail-Tokenisierung ebenso von Verwahrungs- und Compliance-Infrastruktur abhängt wie von der Blockchain selbst.
Marktauswirkungen
Der kanadische Verwahrer soll den unmittelbaren Engpass beheben, seine Identität wurde jedoch nicht offengelegt. Der November-Rollout wird zeigen, ob ein Public-Chain-Einlagenmodell die britischen Regulierungsanforderungen erfüllen kann und gleichzeitig die Schutzmaßnahmen bewahrt, die Kunden von Bankeinlagen erwarten.
Monument gibt an, dass die Einlagen weiterhin eins zu eins rücktauschbar und durch FSCS-Schutz abgesichert bleiben. Das Design bewahrt zentrale Merkmale von Bankeinlagen, während die Verzögerung die operative Last von privacy-wahrender Compliance verdeutlicht.
Häufig gestellte Fragen
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Welches Verwahrungsproblem verzögerte Monuments tokenisierte Retail-Einlagen?
Monument konnte keinen lokalen Krypto-Verwahrer finden, der FCA-Standards erfüllte und Zero-Knowledge-Privacy-Proofs handhabte. Das Unternehmen erweiterte die Suche international und fand einen FCA-zugelassenen Verwahrer in Kanada.
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Wann rechnet Monument mit dem Start der tokenisierten Einlagen?
Monument plant den Rollout der tokenisierten Retail-Einlagen nun bis November, nach der kanadischen Verwahrungsvereinbarung.
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Wie würden Midnights Zero-Knowledge-Proofs die FCA-Aufsicht unterstützen?
Die Proofs sollen Kundeninformationen innerhalb von Monuments Systemen halten, während die Bank Onchain-Compliance nachweisen und Aufsichtsbehörden Aufzeichnungen für Audits liefern kann.
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Welchen Schutz werden Monuments tokenisierte Einlagen behalten?
Die Einlagen sollen verzinslich bleiben, vollständig durch Monument gedeckt, eins zu eins in Pfund Sterling rücktauschbar und durch FSCS-Schutz bis zu 120.000 £ pro Person oder Unternehmen abgesichert sein.
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Welche Kundengruppe spricht Monument mit dem Projekt an?
Zielgruppe sind zunächst vermögende Privatkunden mit 50.000 bis 5 Millionen £ investierbarem Vermögen. Die regulierte App soll tokenisiertes Private Equity, strukturierte Produkte und automatisiertes Lombard-Lending anbieten.
CoinDesk