Stablecoins: Treasury begrenzt Offshore-Verkäufe ab 2028
Self-Custody und On-Chain-Transfers bleiben außen vor – das regulatorische Nadelöhr sitzt auf Ebene der US-Börsen, wo heute $183B USDT-Liquidität konzentriert sind.
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Self-Custody und On-Chain-Transfers bleiben außen vor – das regulatorische Nadelöhr sitzt auf Ebene der US-Börsen, wo heute $183B USDT-Liquidität konzentriert sind.
Die 60-tägige Frist gibt Emittenten, Finanzinstituten und Börsen die formelle Möglichkeit zur Stellungnahme, bevor das US-Regelwerk für Stablecoins endgültig festgelegt wird.
Das Aufwärtspotenzial von Circle reicht über Reserveerlöse hinaus. Zahlungsinfrastruktur und Arc eröffnen dem Unternehmen einen Weg in ein umfassenderes, auf Stablecoins basierendes Finanzsystem.
Die staatliche Charter kommt wenige Wochen nach Circles bundesweiter OCC-Genehmigung für eine Trust Bank und gibt dem USDC-Emittenten eine kombinierte Grundlage auf Staats- und Bundesebene für banknahe institutionelle Kapitalflüsse.
Bis zu ein Viertel der USDT-Reserven liegt in Vermögenswerten, die das US-Stablecoin-Gesetz wohl nicht akzeptiert, und die Bundesregulierer haben die Regeln für Tether noch nicht festgelegt, die nötig wären, um an amerikanischen Börsen gelistet zu bleiben.
Das Einfrieren zeigt Tether als Durchsetzungsknoten im Auftrag westlicher Sanktionen, während parallele Schritte in Washington und London auf einen koordinierten Vorstoß hindeuten, Stablecoins in denselben Rahmen zu bringen.
Eine bilaterale Verpflichtung zu „vergleichbaren regulatorischen Ergebnissen" könnte es einem in Großbritannien emittierten Stablecoin ermöglichen, US-Kunden unter gespiegelten Regeln zu bedienen, der erste konkrete Schritt hin zu einem transatlantischen Stablecoin-Korridor.
78 Bankenverbände warnen, der aktuelle Entwurf könnte Stablecoins Einlagen von Community Banks abziehen lassen und verschärft damit den Streit darüber, ob tokenisierte Dollar innerhalb oder außerhalb des Bankensystems liegen.
Die Warnung des IWF zielt nicht auf Solvenz, sondern auf Geschwindigkeit: In einer Panik lassen Dollar-Stablecoins ihre Inhaber schneller zum Ausgang eilen, als jede Bank Auszahlungen abwickeln kann, während Reserven womöglich nicht Schritt halten.
Die einjährige Frist zur Regeltreue bringt den vollen Compliance-Apparat des Gesetzes auf den Weg. Bei rund $15M pro Jahr für Audits, Recht und AML erdrückt die Regelung einen $200M-Emittenten, während sie einen $10M-Emittenten kaum ankratzt.
Die Maßnahme zeigt, dass Stablecoin-Emittenten inzwischen als aktive Knoten im globalen Sanktionsdurchsetzungsnetzwerk agieren, nicht als passive Beobachter.
Mit der dritten Lesung erhält die FSC die Lizenzhoheit über Kryptobörsen und Stablecoin-Emittenten und zieht die regulatorische Linie, an der Taipeh fünf Jahre lang gearbeitet hat.
Das endgültige UK-Regelwerk fällt leichter aus als der Entwurf von 2023 beim Regulierungsperimeter, aber strenger beim Emittentenkapital, mit einer Emissionsobergrenze für Stablecoins und der FCA als zuständiger Aufsicht.
Asiens geldpolitische Woche reichte weit: ein souveräner Mining-Pool im Oman, eine Zinserhöhung der BoJ, die die regionale Liquidität verknappt, und vier Regulierer, die gegen Börsen und Stablecoins vorgehen.
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