Die Bank of England hat ihren finalen politischen Rahmen und die Entwurfsregeln für sterling-denominierte systemische Stablecoins veröffentlicht und dabei mehrere der strengeren Vorschläge aus der letztjährigen Konsultation zurückgenommen.
Warum es zählt
Die wichtigste Änderung: Die BoE hat Pläne verworfen, individuelle Stablecoin-Bestände direkt zu deckeln, und setzt stattdessen auf eine pro Emittent geltende Emissionsobergrenze, die zunächst bei 40 Milliarden Pfund liegt. Auch die Anforderungen an die Reserveunterlegung wurden gelockert. Die Notenbank erklärte, sie wolle die Regeln bis Ende 2026 finalisieren.
Marktwirkung
Der Rahmen ist der erste große regulatorische Korridor für systemische Stablecoins im Vereinigten Königreich und eine Vorlage, die andere Jurisdiktionen genau beobachten. Die Abschaffung der individuellen Halterobergrenzen ist ein klares Zugeständnis an die Emittenten, die gewarnt hatten, dass Limits pro Wallet die institutionelle Adoption abwürgen würden. Die Emissionsobergrenze von 40 Milliarden Pfund ist großzügig dimensioniert und gibt zugelassenen Emittenten Raum zum Skalieren. In Kombination mit den gelockerten Reserveanforderungen kippt der Rahmen London als lebensfähigen Standort für institutionelle Stablecoin-Aktivität, sofern der finale Text hält, was er verspricht.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat die Bank of England in ihrem finalen Stablecoin-Rahmen geändert?
Die BoE hat Pläne verworfen, individuelle Stablecoin-Bestände zu deckeln, und ersetzt sie durch eine pro Emittent geltende Emissionsobergrenze, die zunächst bei 40 Mrd. £ liegt. Auch die Anforderungen an die Reserveunterlegung wurden gelockert, und die Notenbank will die Regeln bis Ende 2026 finalisieren.
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Warum hat die BoE die individuellen Halterobergrenzen gestrichen?
Emittenten hatten in der Konsultation gewarnt, dass Limits pro Wallet institutionelle Adoption verhindern würden. Die BoE entschied sich für eine pro Emittent geltende Obergrenze, die Skalierung ermöglicht, ohne die Art einzuschränken, wie zugelassene Wallets den Token halten oder übertragen.
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Was bedeutet die Emissionsobergrenze von 40 Mrd. £ pro Stablecoin?
Es ist der maximale Gesamtbetrag eines einzelnen systemischen Stablecoins, den ein zugelassener Emittent im Rahmen der BoE-Regelung in Umlauf bringen darf. Sie ersetzt die in früheren Entwürfen vorgesehene individuelle Halterobergrenze.
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Wann werden die UK-Stablecoin-Regeln finalisiert?
Die Bank of England strebt an, den Rahmen bis Ende 2026 zu finalisieren, im Anschluss an die laufende Konsultation zum Entwurf des Code of Practice.
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Wie verhält sich der UK-Rahmen zu anderen Jurisdiktionen?
Es ist der erste große G7-Regulierungskorridor für systemische Stablecoins. Der Ansatz mit Emissionsobergrenzen und gelockerten Reserveanforderungen zählt zu den emittentenfreundlicheren Designentscheidungen weltweit, und andere Aufseher werden den finalen Text voraussichtlich genau prüfen.