Präsident Gustavo Petro kündigte am Dienstag an, dass Barranquilla, Santa Marta und Riohacha zu Bitcoin-Mining-Zentren werden könnten, die mit Kolumbiens ungenutzter sauberer Elektrizität betrieben werden — eine direkte Reaktion auf Daten, die zeigen, dass Paraguay auf 4,3 % der globalen Hashrate gestiegen ist, unterstützt durch günstige Wasserkraft vom Itaipu-Damm. Kolumbien erzeugt laut einem Bericht der Weltbank von 2024 etwa 75 % seiner Elektrizität aus erneuerbaren Energien, doch die Wind- und Solarenergie an der Karibikküste bleibt kommerziell weitgehend ungenutzt.
Petros Vorschlag geht über die Infrastruktur hinaus: Er schlug eine Mitbesitzregelung für die Wayúu vor, die größte indigene Gruppe Kolumbiens, und stellte den Plan als Entwicklungskatalysator für die Region dar, anstatt als reines Extraktionsspiel. Die politische Einordnung ist bemerkenswert — sie positioniert das Mining als Mechanismus für soziale Gerechtigkeit und nicht nur als Energiearbitragehandel.
Der Zeitpunkt ist günstig. Öffentlich gelistete Miner aus den USA haben…