Der House Ways and Means Committee hat sieben Diskussionsentwürfe zirkuliert, die sich mit der Besteuerung digitaler Vermögenswerte befassen – sie decken Stablecoins, Staking, Mining, Netzwerkgebühren und Kapitalerträge ab – und zwar im Vorfeld einer Anhörung am 9. Juni, die der Ausschuss zur Überarbeitung der Vorschläge anberaumt hat. Cody Carbone, CEO der Digital Chamber, bezeichnete das Paket an Entwürfen als ermutigend und sagte, die Interessenvertretung freue sich darauf, mit den Gesetzgebern zusammenzuarbeiten, um „die steuerliche Klarheit und Fairness zu liefern, die digitale Vermögenswerte verdienen“.
Die Vorschläge kommen in einer Zeit, in der die Krypto-Regulierung den Capitol Hill im vergangenen Jahr dominiert hat: Die Gesetzgeber verabschiedeten in der letzten Sitzungsperiode einen Stablecoin-Rahmen und arbeiten nun am Digital Asset Market Clarity Act, der das erste umfassende bundesweite Regulierungsregime für die Branche schaffen würde. Der steuerliche Strang verläuft nun parallel – mit dem umfassenderen Gesetzentwurf von Sen. Cynthia Lummis auf der Senatsseite und dem überparteilichen Digital Asset PARITY Act der Abgeordneten Max Miller (R-Ohio) und Steven Horsford (D-Nev.) auf der Seite des Repräsentantenhauses bereits in Arbeit.
Warum es zählt
Die Entwürfe würden de-minimis-Grenzen für Netzwerkgebühren festlegen und die Verrechnung von Gewinnen und Verlusten vereinfachen – direkte Reaktionen auf eine Steuersaison, die Anleger unter dem neuen Meldesystem des IRS verwirrt hat. Der im Dezember veröffentlichte PARITY Act würde Transaktionen mit regulierten, an den Dollar gekoppelten Stablecoins im Wert von weniger als $200 von der Kapitalertragsteuer befreien – eine Ausnahmeklausel, die auf alltägliche Einkäufe abzielt. Lummis' Senatsentwurf geht beim Schwellenwert weiter, schlägt eine Untergrenze von $300 vor und erklärt das Verleihen digitaler Vermögenswerte für nicht steuerpflichtig. Diese Zahlen zwischen den Kammern in Einklang zu bringen, wird einer der Verhandlungspunkte sein.
Marktauswirkung
Ein klareres Steuersystem senkt die Compliance-Kosten, die institutionelle Desks und kleinere Retail-Plattformen davon abgehalten haben, reibungslose Krypto-On-Ramps anzubieten, und eine Stablecoin-Ausnahme zielt gezielt auf Zahlungsanwendungen ab, die mit Kartennetzwerken konkurrieren. Ein Sprecher des Ausschusses äußerte sich nicht dazu, ob Krypto-Steuersprache in diesem Jahr an zwingend erforderliche Gesetzgebung angehängt wird – die Anhörung ist also eher verfahrenstechnisch als ein Startschuss, eröffnet aber das Markierungsfenster für das, was 2026 verabschiedet werden könnte.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat der House Ways and Means Committee vor der Anhörung am 9. Juni veröffentlicht?
Sieben Diskussionsentwürfe zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte, die Stablecoins, Staking, Mining, Netzwerkgebühren und die Verrechnung von Kapitalerträgen behandeln.
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Was ist der Digital Asset PARITY Act und was würde er ändern?
Ein überparteilicher Entwurf der Abgeordneten Max Miller (R-Ohio) und Steven Horsford (D-Nev.), der Transaktionen mit regulierten, an den Dollar gekoppelten Stablecoins unter $200 von der Kapitalertragsteuer befreien soll – mit Blick auf alltägliche Einkäufe.
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Wie unterscheidet sich Lummis' Krypto-Steuergesetzentwurf?
Lummis' Senatsentwurf schlägt eine de-minimis-Schwelle von $300 vor, die Gewinne oder Verluste aus kleinen Krypto-Transaktionen von der Besteuerung ausnimmt, und erklärt das Verleihen digitaler Vermögenswerte für nicht steuerpflichtig.
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Warum findet diese Anhörung gerade jetzt statt?
Sie folgt auf eine Steuersaison, in der die neuen Krypto-Meldepflichten des IRS Anleger verwirrt haben, und fällt mit der breiteren Initiative rund um den Clarity Act und den bereits verabschiedeten Stablecoin-Rahmen zusammen.
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Werden die Steuervorschläge in diesem Jahr Gesetz?
Ein Ausschusssprecher äußerte sich nicht dazu, ob Krypto-Steuersprache an zwingend erforderliche Gesetzgebung angehängt wird – damit ist die Anhörung am 9. Juni eher verfahrenstechnisch als ein Startschuss.