Der Krypto-Journalist Joe Nakamoto warnte in einem Video vom 22. Mai Bitcoin-Besitzer, ihren Reichtum nicht mehr in sozialen Medien, bei Dinnerpartys oder irgendwo öffentlich zur Schau zu stellen. Der Rat folgt auf eine Welle physischer "Wrench-Angriffe", die sich gegen Krypto-Besitzer in Frankreich und darüber hinaus richten, bei denen Kriminelle Zwang anstelle von Code einsetzen, um Vermögenswerte zu erlangen.
Nakamoto machte deutlich, dass die Bedrohung nicht auf Frankreich beschränkt ist: Jede Gerichtsbarkeit, in der Krypto-Besitz sichtbar ist, ist eine Gerichtsbarkeit, in der Besitzer gefährdet sind. Seine Empfehlung ist praktisch: Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen, Reduzierung der öffentlichen Sichtbarkeit und Organisation von Verteidigungen auf Gemeindeebene, anstatt in Angst zu leben.
Die Ironie, die er hervorhebt, ist deutlich: Die Tatsache, dass Kriminelle bereit sind, physische Gewalt einzusetzen, um Bitcoin zu stehlen, ist seiner Meinung nach der stärkste mögliche Widerspruch zu der langjährigen Behauptung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass Krypto-Assets "keinen inneren Wert" haben. Wenn die Vermögenswerte wertlos wären, würde niemand Türen einrennen, um sie zu stehlen.